LIVE: SK Rapid Wien gegen SV Ried im Bundesliga-Ticker

Rapid gegen Ried im Liveticker.
Rapid gegen Ried im Liveticker. - © APA/Hans Punz
Zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison feiert Rapid Wien die Pflichtspielpremiere im neuen Allianz-Stadion. Zu Gast ist die SV Ried aus dem Innviertel. Wir berichten ab 16.00 Uhr live vom Spiel im Ticker.

Bisher 38-mal gastierten die Rieder seit ihrer ersten Bundesliga-Saison 1995/96 in der Meisterschaft bei Rapid und mussten dabei gleich 30 Niederlagen einstecken. Acht Mal holten sie immerhin einen Punkt. “Gegen Rapid sind wir sicher nicht der Favorit, aber wir wollen auch auswärts endlich einmal gewinnen. Das Schöne ist, dass von uns in diesem Spiel nichts erwartet wird”, betonte Ried-Kapitän Thomas Gebauer vor dem Auftaktmatch, zu dem mehr als 20.000 Zuschauer erwartet werden.

Rapid startet gegen “Lieblings-Heimgegner” Ried in die Liga

Auch die Erwartungshaltung an die Hausherren ist klar, nachdem das Liga-Auftaktspiel im Vorjahr zu Hause gegen Ried 3:0 gewonnen worden ist. “Wer Favorit ist, darüber braucht man nicht reden. Wichtig ist es, auf den Punkt da zu sein. Wir wollen die Leute von Beginn an auf unsere Seite ziehen und mit drei Punkten starten”, sprach Rapid-Sportdirektor Andreas Müller Klartext. Für den neuen Trainer Mike Büskens ist es das Pflichtspiel-Heimdebüt.

“Der Gegner wird uns den Ball geben, lauern und auf den zweiten Ball gehen. Wir müssen eine gute Balance finden”, meinte Büskens zur Ausgangslage. Auf der einen Seite fordert der 48-Jährige von seinen Spielern “Power und Aggressivität”, gleichzeitig müsse man aber auch “mit Ruhe und Geduld” zu Werke gehen. Die tolle Kulisse in der neuen Rapid-Arena soll gleich im ersten Liga-Match mit einem Dreier belohnt werden. “Wir bekommen viel Energie durch den Support und wollen unseren Part dazu beitragen”, erinnerte Büskens noch einmal an den 2:0-Sieg bei der Stadioneröffnung am vergangenen Samstag gegen den englischen Topclub Chelsea.

Spielkonzept: “Agieren statt reagieren”

“Wir müssen agieren und nicht reagieren, das ist der Anspruch”, betonte der deutsche Coach nochmals seine Spielphilosophie. “Wir müssen mit gesundem Selbstvertrauen, nicht mit Überheblichkeit und Arroganz an die Sache herangehen.” Dass Ried nun unter seinem ebenfalls im Sommer gekommenen Landsmann Christian Benbennek auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt hat, ändere nichts an der grundsätzlichen Spielweise des Gegners. “Auch mit dem neuen System werden sie sehr kompakt mit einem Zielspieler vorne agieren”, glaubt Büskens.

Mit Ausnahme von Kapitän Steffen Hofmann, der nach seinem Meniskuseinriss im rechten Knie noch einige Wochen ausfallen wird, sowie Matej Jelic (Muskelbündelriss im linken Oberschenkel) und Andreas Kuen (soll im August ins Mannschaftstraining einsteigen) kann Rapid personell aus dem Vollen schöpfen. Auch der Kroate Ivan Mocinic, der erst am vergangenen Sonntag verpflichtet wurde, steht im Kader, nachdem die Arbeitsbewilligung für den 23-jährigen Zentrumsspieler am Freitagvormittag eingetroffen ist.

Benbennek stand mit Ausnahme von Gernot Trauner der gesamte Ried-Kader im Training zur Verfügung. Dieter Elsneg hat aber nach seiner Schambeinentzündung noch ein paar Wochen Aufholbedarf. “Die Rollen sind so verteilt, dass wir uns auf dieses Spiel nur freuen können. Rapid ist die Mannschaft, die an diesem Tag unter Druck steht. Wenn wir alles abrufen, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, dann kann dieser Druck für Rapid mit jeder Spielminute größer werden. Wir fahren nicht nach Wien, um uns nur das neue Stadion anzusehen”, stellte Benbennek klar.

Wir berichten am Samstag ab 16.00 Uhr live vom Spiel Rapid Wien gegen Ried im Bundesliga-Ticker.

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