LIVE im Ticker: Admira Wacker will gegen Mattersburg Aufwärtstrend fortsetzen

Admira spielt am Samstag gegen Mattersburg
Admira spielt am Samstag gegen Mattersburg - © APA/HERBERT NEUBAUER
Zuletzt hat Admira Wacker Mödling mit dem 2:1-Erfolg bei Austria Wien ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Im Duell mit Schlusslicht Mattersburg gilt es für die Südstädter nun in der eigenen BSFZ-Arena am Samstag den zweiten Sieg in Folge nachzulegen. Wir berichten ab 18.30 Uhr live vom Spiel im Ticker.

Die Statistik spricht für die Gastgeber, die gegen die Burgenländer sieben Spiele unbesiegt sind. Der dank eines Knasmüllner-Treffers (19.) fixierte 1:0-Erfolg in Mattersburg am 24. Juli war der sechste in den jüngsten sieben direkten Duellen. Mattersburg scheint den Südstädtern sehr gut zu liegen. “Mit dem Wort Pflichtsieg kann ich gar nichts anfangen. Ich glaube, dass jeder Gegner in der Liga die Qualität hat, um in jedem Spiel zu gewinnen”, warnte Lederer seine Spieler.

Niederösterreicher gegen “Lieblingsgegner” Mattersburg

Die Burgenländer hätten zudem viele Spiele unglücklich verloren, wie vor zwei Wochen beim 0:3 bei Rapid. Zuletzt kassierte der Tabellenletzte beim Heim-1:1 gegen Ried erst in der 91. Minute aus einem äußerst umstrittenen Elfmeter den Ausgleich. “Es läuft vieles gegen Mattersburg”, so Lederer. Dadurch halten die Burgenländer erst bei fünf Zählern. “Ich glaube, dass der Druck eher bei Mattersburg liegt. Die Tatsache müssen wir uns zu Nutzen machen”, erklärte Lederer.

Sein Team kann dank vier Punkten Luft am Wochenende nicht ans Tabellenende zurückfallen, ein Sieg würde das Thema Abstiegskampf vorerst einmal bei Seite schieben. Mit dem 3:1 im ÖFB-Cup gegen den Regionalligisten Ritzing und dem Ligasieg gegen die Austria gab es für die Admiraner zuletzt nach drei Niederlagen doppelten Grund zur Freude. “Es waren zwei wichtige Schritte, die uns ein Stück weit mehr Selbstvertrauen geben für die kommenden Aufgaben, die richtig zäh werden”, sagte Lederer. Nach dem Mattersburg-Spiel wartet mit dem Vorletzten St. Pölten die nächste richtungsweisende Partie.

Admira-Coach: “Wie sind ein bisschen hintennach”

“Unsere Bilanz ist sehr durchwachsen. Wir haben uns pro Quartal zehn Punkte als Ziel gesetzt, haben aber erst neun, sind also ein bisschen hintennach. Das wollen wir in den nächsten Aufgaben gutmachen und den ein oder anderen Punkt zusätzlich holen, um einen Polster für das dritte Quartal zu haben”, gab Admiras Trainer die Marschroute vor. Viel wird von Tormann Andreas Leitner, der Manuel Kuttin mit zwei guten Leistungen verdrängt hat, und Stürmer Christoph Monschein abhängen. Der 23-Jährige erzielte vier der jüngsten fünf Admira-Pflichtspieltore.

Mattersburg ist aufgrund der misslicheren Lage im Duell des schlechtesten Heimteams mit der schwächsten Auswärtsmannschaft noch mehr auf Punkte angewiesen. “Von den Punkten her war das erste Viertel auf keinen Fall zufriedenstellend. Die Leistung war aber besser, als es die Punkte aussagen. Das stimmt mich zuversichtlich”, denkt SVM-Coach Ivica Vastic nicht ans Aufgeben.

Hoffnung nach Spiel gegen den SV Ried

Hoffnung macht auch der jüngste Auftritt gegen Ried, beim dem auch der ungarische Liga-Debütant Barnabas Varga überzeugen konnte. “Die Leistung war gut, aber das Spiel ist unglücklich verlaufen”, blickte Mattersburgs Trainer zurück. Wieder einmal. Auch schon gegen Rapid hatten die Mattersburger mit Schiedsrichterfehlern zu kämpfen gehabt. “Es ist extrem bitter und schwierig, die Mannschaft da aufzurichten, aber sie ist bereit noch mehr für den Erfolg zu tun”, erläuterte der Ex-Internationale.

Trotz nur einem Sieg in den jüngsten 18 Ligaspielen, fünf sieglosen Partien in Folge sowie vier Auswärtspartien ohne Punktgewinn genießt Vastic nach wie vor das Vertrauen des Clubs. “Ich schätze das. Wir versuchen, gemeinsam aus der Situation herauszukommen. Da brauchen wir jetzt auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis”, weiß der 47-Jährige.

“Admira ist ein unangenehmer Gegner”

Auf dem Weg zum ersten Sieg gegen die Admira seit dem 1. Dezember 2012 (3:0) wartet viel Arbeit. “Sie sind ein unangenehmer Gegner, stehen in der Defensive sehr kompakt und sind vor allem bei schnellen Gegenstößen extrem gefährlich. Wir dürfen ihnen nicht zu viele Räume anbieten, dann spielen sie ihre Qualitäten aus”, analysierte Vastic.

Zu einem Duell mit seinem Sohn Toni kommt es nicht, der Admira-Stürmer muss wegen einer Verkühlung passen. Entscheidend könnte werden, welches Team das erste Tor erzielt. Das war zumindest diese Saison bei der Admira immer der Fall. Sie feierten ihre drei Saisonsiege nach einer 1:0-Führung, verloren dafür sechsmal nach 0:1-Rückstand.

Wir berichten am Samstag ab 18:30 Uhr live vom Spiel Admira Wacker gegen Mattersburg im Ticker.

(apa/red)

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