Liste Pilz fordert von Regierung Vorgehen gegen Lkw-Kartell

In Deutschland hat die Deutsche Bahn gemeinsam mit der Deutschen Bundeswehr und mehr als 40 weiteren Firmen Ende vorigen Jahres eine Klage gegen jene Lkw-Erzeuger eingebracht, die in Kartellabsprachen verwickelt sind. Peter Kolba, Klubobmann der Liste Pilz, verlangt heute via Aussendung von der Bundesregierung, dass sie ebenfalls tätig wird, schließlich ist der Staat ein Lkw-Großeinkäufer.

Er will nun eine “Reihe parlamentarischer Anfragen” stellen um zu klären wie es in der Causa steht, so Kolba am Freitag in einer Aussendung. “Statt bei den Arbeitslosen ans karge Vermögen zu gehen, könnte sich die Republik die Gelder von den Großkonzernen zurückholen. Nur leider ist die österreichische Bundesregierung in dieser Richtung schlicht untätig”, kritisierte Kolba.

Das Kartell von Daimler, Iveco, DAF, Volvo/Renault sowie MAN war 2011 aufgeflogen und hatte Strafzahlungen der EU von 3,8 Mrd. Euro nach sich gezogen. MAN als Kronzeuge kam straffrei davon. Zuletzt hatten die ÖBB als einer der größten Frächter des Landes auf Anfrage mitgeteilt, dass sie die Sachlage noch prüfen.

(APA)

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