Lichtermeer-Kundgebung: Mehr Solidarität und Menschlichkeit gefordert

Am 18. September findet ein Lichtermeer für Flüchtlinge statt.
Am 18. September findet ein Lichtermeer für Flüchtlinge statt. - © APA (Sujet)
Für den 18. September wurde von einem “Überparteilichen Komitee für Solidarität und Menschlichkeit” ein Lichtermeer in Wiener Neustadt angekündigt. Die Veranstaltung findet laut einer Aussendung für Menschen in Not und solche, die Schutz suchen, statt.

In Österreich – und im speziellen mit dem regionalen Fokus auf Wiener Neustadt seit der Aufnahme von Flüchtlingen in der Arena Nova – habe die aktuelle Situation in den vergangenen Wochen zu einer Spaltung innerhalb der Gesellschaft geführt, wird in der Aussendung weiter betont.

Auf der einen Seite finde sich eine breite Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität, wo viele kleine Initiativen aktiv würden, um auf verschiedensten Ebenen zu helfen. Auf der anderen Seite komme eine sehr laute und aktive Welle der Intoleranz zutage, die nicht müde werde, “tagtäglich mit verbaler Aggression, speziell in den sozialen Medien, Ängste, Hass und Gewalt zu schüren”.

Lichtermeer: Kundgebung in Wiener Neustadt

Die Kundgebung ist auch auf Facebook angekündigt, bis Donnerstagvormittag gab es mehr als 560 Zusagen. Am Lichtermeer teilnehmen werden den Veranstaltern zufolge auch Vertreter der Volkshilfe und des Flüchtlingsprojektes Ute Bock, weitere sollen folgen.

Zum “Lichtermeer Wiener Neustadt” soll eine möglichst breite Öffentlichkeit kommen, “losgelöst von politischem Weltbild, Konfession, kultureller Herkunft”. Gefordert wird laut dem Komitee “eine menschenrechtskonforme Betreuung in Traiskirchen, die Aufnahme von Flüchtlingen in jeder Gemeinde und eine qualitativ hochwertige Betreuung von Kindern und unbegleiteten Minderjährigen”. Zudem soll all jenen Organisationen und ehrenamtlich Engagierten gedankt werden, die täglich versuchen, zu helfen und zu unterstützen.

Angekündigt ist nicht zuletzt die Bereitstellung von Kerzen, für alle, die keine eigene Leuchtquelle mitbringen. Unterstützende NGOs sind eingeladen, sich bei der Kundgebung mit Informationsständen zu präsentieren.

(APA/Red)

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