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Leistenbruch: Neue Methoden erleichtern die Heilung

Der Leistenbruch tritt zu 90 Prozent bei Männern auf. Der Leistenbruch tritt zu 90 Prozent bei Männern auf. - © KH Schwarzach
Leistenbrüche betreffen zu 90 Prozent Männer. Neue Behandlungsmethoden und Implantate versprechen große Fortschritte.

Er gilt als typisch männliche Verletzung: Tatsächlich tritt der Leistenbruch zu 90 Prozent bei Männern auf. Generell zählt die Behandlung von “Bauchwandbrüchen” zu den am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriffen. Allein im Krankenhaus Schwarzach werden pro Jahr rund 280 Patienten mit Leisten- oder Bauchdeckenbruch operiert. Die Pongauer Ärzte setzen dabei auf neueste OP-Technologien und die Verwendung von Kunststoffnetzen.

Symptome: Ziehender Schmerz, Wölbung der Bauchdecke

Erkennbar sind Brüche meist an ziehenden Schmerzen in der Leistengegend und einer Wölbung der Bauchdecke. In ihren Operationstechniken sind die Ärzte heute schon so weit, dass die meisten Leistenbrüche über kleine Einschnitte verschlossen werden können. Sowohl die kosmetischen als auch die funktionellen Ergebnisse sind meist sehr gut.

Männer und Frauen von Narbenbrüchen betroffen

Narbenbrüche treten nach Operationen im Bauchraum nicht selten auf und betreffen Männer und Frauen aller Altersgruppen gleichermaßen. Erhöhter Druck im Bauchraum führt zu einem Auseinanderweichen des Narbengewebes an der Bauchwand. Auch bei Narbenbrüchen ist eine OP notwendig, hier haben besonders die Entwickler von Nahtmaterialien und Implantaten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt.

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