Leader Sturm will sich gegen Mattersburg keine Blöße geben

Sturm Graz gegen SV Mattersburg
Sturm Graz gegen SV Mattersburg - © APA (Scheriau)
Die zwölfte Bundesliga-Runde wird um Samstag (16.00 Uhr) mit dem Duell Sturm Graz gegen Mattersburg eröffnet. Die Rollenverteilung vor dem Spiel des Tabellenführers gegen die neun Spiele sieglosen Burgenländer ist klar. Um 18.30 Uhr hoffen Altach und WAC im direkten Duell auf die Beendigung ihrer Negativserien. St. Pölten will zuhause gegen den LASK einen Schritt aus dem Tabellenkeller machen.

Die Grazer Merkur Arena ist allerdings ein guter Boden für den SV Mattersburg: Das Team von Trainer Gerald Baumgartner ist dort seit sechs Spielen unbesiegt. Sturm-Trainer Franco Foda strahlt dennoch nachvollziehbaren Optimismus aus: “Nach den letzten Siegen gehen wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel. Wir haben gegen die Großen Reife gezeigt und müssen nun dieselbe Mentalität gegen die vermeintlich kleineren Gegner zeigen”, so Foda. Die letzten Spiele in Graz stimmen die Gäste zuversichtlich: “Da waren wir in der Defensive gut positioniert und konnten immer wieder durch schnelle Gegenstöße Nadelstiche setzen. Das wird dieses Mal hoffentlich erneut so sein”, sagte Mattersburg-Coach Gerald Baumgartner.

Der SCR Altach hat als Siebenter im Tabellen-Nachbarschaftsduell den Achten WAC zu Gast. Die Teams sind nur durch einen Punkt getrennt und haben auch eine andere Gemeinsamkeit. Die Vorarlberger sind vier Spiele sieglos, die Wolfsberger haben fünfmal in Folge nicht gewonnen. Für einen Sieg müssten sie zudem ihre Auswärtsmisere beenden, 14 Mal gab es in der Fremde keinen Sieg. “So etwas hatten wir schon einmal, keine Ahnung warum, wir starten einen neuen Versuch, die Serie zu beenden”, sagte WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger. “Es wäre wichtig, mit einem Dreier in die Cup-Woche zu starten, das ist auch unser großes Ziel”, betonte Altachs Trainer Klaus Schmidt.

Schlusslicht SKN St. Pölten nimmt den bereits zwölften Anlauf auf den ersten Saisonsieg. Nach elf Spielen mit nur zwei Punkten soll im Heimspiel gegen Aufsteiger LASK in der NV Arena ein erster Befreiungsschlag gelingen. Die Oberösterreicher strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen, sind mittlerweile auch schon vier Spiele sieglos. “Unsere Serie wird immer länger, damit auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie endlich einmal zu Ende geht”, sagte St. Pöltens Trainer Oliver Lederer. LASK-Trainer Oliver Glasner meint zu wissen, wo er den Hebel ansetzen soll: “Wir haben in den letzten Spielen zu viele Gegentore kassiert, brauchen eine bessere Balance zwischen Offensive und Defensive”, gab der Coach Einblick. Mit einem Ende der sieglosen Serie bietet sich für die Oberösterreicher die Chance, sich schon 14 Punkte vom zehnten Platz abzusetzen. “Ende Oktober rechne ich aber sicher noch nicht”, schilderte der 43-Jährige.

(APA)

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