Lawinenabgang in Tirol: Zwei Verschüttete geborgen

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Bei einem Lawinenabgang in den Lechtaler Alpen in Tirol sind am Freitagnachmittag zwei Personen einer siebenköpfigen Skitourengruppe aus Deutschland im freien Skiraum verschüttet worden. Laut Polizei wurde einer der Männer ganz, der andere teilweise unter der rund 500 Meter langen und 50 bis 70 Meter breiten Lawine begraben.


Im Zuge einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnten die Deutschen schließlich geborgen werden. Der teilweise Verschüttete wurde nach Angaben der Exekutive verletzt. Der zweite Wintersportler war ansprechbar und wurde in das Krankenhaus Reutte geflogen. Der nähere Hergang des Lawinenabgangs war vorerst unklar und Gegenstand von Ermittlungen.

Vier weitere Personen der Gruppe waren ebenfalls vom Schneebrett erfasst und mitgerissen worden. Sie wurden jedoch nicht verschüttet. Das Schneebrett war gegen 14.00 Uhr im Bereich des Kaisers im Griestal, einem Seitental des Lechtals, abgegangen.

Eine weiteres Schneebrett hatte sich zuvor gegen Mittag im Bereich der Kalkkögel bei Grinzens gelöst. Dabei wurde laut ersten Informationen der Polizei ein Snowboarder verschüttet. Er wurde schließlich unverletzt geborgen.

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