Langstrecken-Traber und City-Surfer in der Großklasse

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Langstrecken-Traber und City-Surfer in der Großklasse
© Hyundai
Die SUV-Bewegung hat alle Fahrzeug-Segmente durchdrungen, von der großen Klasse mit rund fünf Metern Länge bis zu den Allerkleinsten mit gerade einmal 3,7 Metern. Die Großen und Mächtigen machen sich wohl eher selten im gröberen Gelände schmutzig – mit einigen wenigen Ausnahmen -, sondern sie sind in erster Linie fürs Übersicht behaltende sowie souveräne Langstrecken-Traben im Einsatz.

Die Haupt-Jagdgründe der Kleinen und Zarten – damit auch Leichte(re)n – hingegen ist in der Hauptsache ebenfalls kaum das des echten, um nicht zu sagen natürlichen Dschungels, ihr Surf-Revier ist vor allem das des dichten City-Verkehrsgewühls.Einige im wahrsten Sinne des Wortes – ob ihrer Bauhöhe – herausragenden Könige der Landstraßen und Autobahnen sind gerade neu aufgefrischt beziehungsweise optisch und technisch aktualisiert.

Fünf Beispiele:

Der Audi Q7 hat gerade mit schärfer geschliffenem Design und neuen Haushalts- sowie Agilitätseigenschaften (dank neuer Vierradlenkung) seine zweite Modellgeneration angetreten. Das tut er bis zu 325 Kilo leichter als bisher und in allen Motorisierungen mit „Quattro“-Antrieb ausgerüstet.

Die größere Auffrischung des BMW X5 – sowohl in der Standard-Karosserieausführung mit steilem Heck als auch in der Coupé-Variante, aber das heißt er X6 – ist bereits vor zwei Jahren erfolgt. Dennoch wurde am bayerischen Hochbeinigen kontinuierlich nachjustiert (demnächst startet eine Plug-In-Hybrid-Version). Im Motorisierungsoffert stehen an der Leistungsspitze die M-Varianten mit jeweils 575 PS.

Die Nomenklatur korrigiert hat Mercedes jüngst im geländeorientierten Segment. Alle, die ein gesteigertes Offroad-Talent mitbringen, wurden nun in die Klasse mit dem G gereiht. Demnach heißt der bisherige und gerade frisch gemachte M-Kandidat ab sofort GLC, sowohl in der Standard-Karosserie- als auch in der – ganz neuen – Coupé-Version.

Herkunftsmäßig enge Verwandte sind die beiden Südkoreaner Hyundai Santa Fe und Kia Sorento. Beide wurden vor kurzem frisch aktualisiert. Während der Hyundai als (kürzere) Basis- und als Grand-Version zu haben ist, offeriert der Kia als lange Standard-Variante grundsätzlich die Option auf bis zu sieben Sitzplätze.

Meister der engen Lücken und schmalen Kojen.

Sind die genannten mächtigen Schiffe dazu angetan, majestätisch auf offener Autobahn und Landstraße dahinzueilen, so haben ihnen die Kleinen in verbautem Gebiet ihre reduzierten Dimensionen voraus. Sie passen auch in knapp dimensionierte Parklücken, seien diese am Straßenrand oder in Garagen. Großes Talent dafür zeigt der Jüngste der Mazda-Familie, der CX-3. Mit knapp 4,3 Metern Länge hat er, der durch sein charakteristisches Design und seine praktischen sowie sparsamen inneren Werte auffällt, gegenüber ab rund viereinhalb Metern messenden Kompaktklasse-Vertretern die kürzere Nase vorn.

Vorgemacht hat das, mit etwa gleicher Länge, vor gar nicht so langer Zeit der Opel Mokka. Er ist 2012 im Segment der subkompakten Crossover durchgestartet, und er belebte nicht alleine dank seines anregenden Namens die Erfolgsbilanz der Rüsselsheimer neu.

Der Kleinste aller höher gelegten Crossover aber, der Fiat Panda, trumpft in der „Cross-Version“ selbstverständlich mit Allradantrieb und zusätzlich mit beachtlicher Bodenfreiheit sowie mit geradezu martialischem Outfit auf. Damit beweist er auch in sehr grobem Gelände beeindruckende Klettertalente.

(KECKEIS)

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