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Lange Nacht der Museen 2012 erlebte großen Besucheransturm

Großer Andrang auch heuer wieder bei der Langen Nacht der Museen - zum Beispiel im Kunsthistorischen Museum in Wien Großer Andrang auch heuer wieder bei der Langen Nacht der Museen - zum Beispiel im Kunsthistorischen Museum in Wien - © APA/HERBERT PFARRHOFER
Am Samstag fand bereits zum 13. Mal die Lange Nacht der Museen statt. Eine stolze Bilanz von 434.873 Besucher waren bei dem Event in ganz Österreich sowie in Liechtenstein zu verzeichnen. Spitzenreiter des Besucherandrangs war das Naturhistorische Museum in der Bundeshauptstadt.

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Die Lange Nacht der Museen 2012, ein durch den ORF ins Lebens gerufenes Event, fand heuer in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober statt. In der Zeit von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh präsentierten 677 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen unter dem Motto “Kultur, die beflügelt – ein Ticket, 677 Museen” ihre Sammlungen.

Insgesamt 4,2 Millionen Besucher beim Event

Rund 435.000 Besucher konnten in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei Österreichs größtem Kulturevent begrüßt werden, der seit dem Jahr 2000 somit insgesamt mehr als 4,2 Millionen Besuche verzeichnet. Die meisten Besucherinnen und Besucher gab es erwartungsgemäß in der Bundeshauptstadt (203.355 Besuche), gefolgt von der Steiermark (42.969 Besuche) und Salzburg (42.651 Besuche). Das am meisten besuchte Haus war auch in diesem Jahr das Naturhistorische Museum Wien (13.009 Besuche).

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz äußerte sich dazu begeistert: “Österreich ist reif fürs Museum! Das haben all die vielen Menschen gezeigt, die auch heuer wieder das einzigartige Angebot der ‘ORF-Langen Nacht der Museen’ wahrgenommen haben. (…) Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Partnern, insbesondere den 677 teilnehmenden Häusern und den ÖBB für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit und freue mich auf eine spannende und vielfältige vierzehnte ‘ORF-Lange Nacht der Museen’ 2013.”

Lange Nacht der Museen 2012: Die Besucherzahlen

Unter den begeisterten Besucher/innen war auch Kulturministerin Claudia Schmied: “Die ‘Lange Nacht der Museen’ ist eine großartige Initiative, zu der ich dem ORF herzlich gratuliere. Hunderttausende Menschen aller Altersgruppen sind österreichweit auf den Beinen, um unsere Kunst- und Kulturschütze zu entdecken. Die ‘Lange Nacht’ macht Spaß, vermittelt die kulturelle Vielfalt Österreichs und macht Lust auf mehr Kultur.”

Die Besucherzahlen der “ORF-Lange Nacht der Museen XIII” im Überblick:

Gesamt: 434.873

Burgenland: 9.879
Kärnten: 42.213
Niederösterreich: 16.204
Oberösterreich: 19.602
Salzburg: 42.651
Steiermark: 42.969
Tirol: 30.037
Vorarlberg: 27.983
Wien: 203.355

Die meistbesuchten Museen in den Bundesländern

Wien:
1) Naturhistorisches Museum: 13.009
2) Albertina: 11.763
3) Kunsthistorisches Museum: 9.936

Burgenland:
1) Landesmuseum: 1.254
2) Österr. Jüdisches Museum 1.217
3) Schloss Esterházy / Glanzlichter: 921

Kärnten:
1) Museum Moderner Kunst Kärnten: 2.651
2) Stadtgalerie Klagenfurt: 2.395
3) Alpen-Adria Galerie: 2.079

Niederösterreich:
1) Nostalgiewelt Eggenburg: 852
2) Eisenbahnmuseum Strasshof: 727
3) KarikaturMuseum Krems: 517

Oberösterreich:
1) Ars Electronica Center: 1.748
2) Lentos Kunstmuseum Linz: 1.573
3) voestalpine Stahlwelt: 1.521

Salzburg:
1) Festung Hohensalzburg: 3.433
2) Residenzgalerie Salzburg: 3.355
3) Residenz-Prunkräume: 3.275

Steiermark:
1) Schloss Eggenberg Universalmuseum Joanneum: 4.642
2) Kunsthaus Graz Universalmuseum Joanneum: 4.112
3) Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum: 2.635

Tirol:
1) Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: 2.478
2) Tiroler Volkskunstmuseum: 2.235
3) Alpenvereinsmuseum: 2.009

Vorarlberg:
1) inatura – Erlebnis Naturschau 1.276
2) Kunstraum Dornbirn 1.074
2) Stadtarchiv/Stadtmuseum Dornbirn 1.057

Mehr zum diesjährigen Lange Nacht der Museen-Programm lesen Sie hier.



Kommentare 1
  1.  Ich war dieses Jahr sehr enttäuscht über die Organisation dieser Veranstaltung.
    Dieses Jahr war es uns im Zeitrahmen von 19.00 bis 00.30 nur noch möglich, 3(!) Museen anzufahren, von denen wir letztlich, auf Grund der langen Wartezeiten, nur in das Letzte, tatsächlich gehen konnten. Wir hatten 4 Kinder dabei, da war es nicht möglich, bei jedem Museum für den Eintritt eine Stunde oder länger zu warten.
    Wäre das nun kostenlos, so würde man höchstens die Zeit unnötig vertan haben, aber da es 13 Euro kostet, finde ich es von den Veranstaltern als reine Abzocke, da es sich bereits in den letzten Jahren abgezeichnet hat, dass die Auslastung der Museen immer stärker wird, was von den verantwortlichen Veranstaltern aber in keinster Weise zum Anlass genommen wurde, hier eine vernünftige Lösung zu finden.
    Das Personal in den Museen war trotz des Ansturms sehr nett und bemüht, hatten aber natürlich keinen Einfluss auf die Wartezeiten.
    Daher kann ich diese Veranstaltung, obwohl die Idee sehr gut ist, in ihrer Organisation nur noch negativ bewerten.
    Kommentar durch Userwertung ausgeblendet
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