Lange Nacht der Forschung

Foto: William Thielicke.
Foto: William Thielicke.
Versuche mit Wassertropfen Tore zu schießen. Erfahre, welche Aufgaben ein Roboter in der Raumstation ISS erfüllt. Hilf mit einen Prototypen zu bauen und entdecke, wie ein Hochhaus in nur acht Tagen entsteht. Das alles und noch vieles mehr bietet die Lange Nacht der Forschung am 4. April.

Bionik in der inatura
Die inatura (Standort A) präsentiert an diesem Abend fünf Forschungsstationen zum Thema Bionik. Dabei werden Phänomene der Natur gezeigt, die Vorbild für zahlreiche Produkte und technischen Erfindungen sind, zum Beispiel für den Klettverschluss oder für selbstreinigende Textilien.

Serviceroboter für die Raumstation ISS
Der „Spaceball” ist eines von 14 hochinteressanten Forschungsprojekten, die die FH Vorarlberg (Standort B) in diesem Jahr den BesucherInnen zugänglich macht. Seinen Namen hat der Serviceroboter, weil er etwa so groß wie ein Volleyball ist. Entwickelt wird er für die Internationale Raumstation ISS. Ähnlich wie Google Street View soll er in Zukunft laufend Karten aus der ISS an die Bodenstation übermitteln. Dazu fliegt der Spaceball in der Raumstation herum und scannt die Umgebung. Die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt liegen zum einen in der Schwerelosigkeit der Raumstation und zum andern in den sehr speziellen Anforderungen, die die Raumfahrt stellt. Wer sich für dieses Thema interessiert, bekommt bei der Langen Nacht der Forschung spannende Hintergrundinformationen.

Anti-Aging im Labor?
Im Competence Center Dornbirn (Standort C) präsentiert das molekularbiologische Labor Vivit Einfriertechniken, mit denen Zellen durch die sogenannte Kryotechnik dauerhaft konserviert werden können. Anhand von Experimenten mit flüssigem Stickstoff erläutern die Wissenschaftler, worauf es beim Konservieren von Leben mittels Kälte ankommt. Das industrielle Kompetenzzentrum V-Research ist ebenfalls mit dabei und zeigt unter anderem, wie man Wasser ganz ohne Hitze zum „Kochen” bringt.

Humanoider Roboter
Erstmals bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei ist die Firma 1zu1 Prototypen (Standort D). Sie präsentiert unter anderem einen humanoiden Roboter. „Roboy” stammt aus dem Labor für künstliche Intelligenz an der Uni Zürich und wurde u.a. in Zusammenarbeit mit 1zu1 Protoypen realisiert. Der Roboter hat die gleiche Anatomie und Bewegungsmechanismen wie ein Mensch, kann sprechen und sogar erröten. Die BesucherInnen können Roboy live erleben und mit den KonstrukteurInnen reden.

LifeCicle Tower
Der LifeCicle Tower (Standort E) ist ein neues innovatives Zentrum in Dornbirn. Das Gebäude wurde vom Unternehmen Cree als erstes Holzhochaus der Welt gebaut. Dem entsprechend gibt es im LifeCicle Tower viel zu entdecken: Anhand einer spannenden Filmvorführung und eines Modells, das man zerlegen und wieder zusammensetzen kann, wird nachvollziehbar, wie Cree zu dieser bahnbrechenden Idee kam und wie sie – von der Planung über die Errichtung bis zur Fertigstellung – Gestalt annahm. Daneben zeigen weitere 7 Unternehmen am Standort E ihre spannendsten Forschungsprojekte rund um das Thema Energie und Nachhaltigkeit.

Alle Stationen online unter www.langenachtderforschung.at/vbg

LANGE NACHT der FORSCHUNG 

  • Aufregende Experimente
  • Spannende Fragen
  • Themen zum Staunen
  • Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Forschung live erleben!

Eine ausführliche Beschreibung aller Stationen finden Sie unter www.langenachtderforschung.at/vbg

Freitag, 4. April, 17 – 23 Uhr – Eintritt frei!
5 Standorte. 46 Stationen.
Alle in Dornbirn
STANDORT A –  INATURA Jahngasse 9
STANDORT B – FH VORARLBERG Hochschulstraße 1
STANDORT C – CCD Stadtstraße 33
STANDORT D – 1ZU1 PROTOTYPEN Färbergasse 15
STANDORT E – LIFECYCLE TOWER Färbergasse 17b

Freie Anreise mit Bus und Bahn aus ganz Vorarlberg.
Freie Shuttlebusse zwischen den Standorten.

Die Lange Nacht der Forschung wird regional von der WISTO, der FH Vorarlberg, der IV und der WKV organisiert.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


Werbung