Kultursommer in Wien und Umgebung: Die Festivals im Überblick

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Im Sommer finden in und um Wien zahlreiche Kulturveranstaltungen statt.
Im Sommer finden in und um Wien zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. - © pixabay.com (Sujet)
Wenn die sommerlichen Temperaturen Kulturgenuss auch unter freiem Himmel ermöglichen, mutiert Österreich landauf, landab zum Festspielstandort. Wir haben für Sie einen Überblick über den Festivalreigen in Wien und Umgebung zusammengestellt.

Frequency Festival:
Über 100 Acts von Billy Talent über The Offspring und Placebo bis hin zu Bilderbuch und Mumford & Sons sorgen auch heuer wieder von 15. bis 17. August in St. Pölten für eine breit gefächerte Genreauswahl. (www.frequency.at).

Glatt & Verkehrt:
Vom Landler bis zum Latin Blend reicht die Palette, die in der Wachau dem Publikum gereicht wird: Das niederösterreichische Festival, das von 1. bis 30. Juli ungewöhnliche Musikprojekte aus den entlegensten Ecken der Welt präsentiert, hat heuer u.a. Künstler wie Helge Schneider, das japanisch-kolumbianische Hiromi Duet oder den aus Mali stammenden Salif Keita zu Gast. (www.glattundverkehrt.at)

HaydnLandTage:
An insgesamt 14 unterschiedlichen Spielstätten finden im heurigen Jahr die HaydnLandTage (24. August bis 3. September) statt. Das Festival, das die Nachfolge der Internationalen Haydntage antritt, wird unter der Intendanz von Walter Reicher verschiedenste Orte im Burgenland, in Wien, Niederösterreich und Ungarn bespielen. Der übergreifende Bezug zu den Schauplätzen soll stets Joseph Haydn selbst sein. (www.haydnfestival.at)

Impulstanz:
Das ImPulsTanz-Festival, das von 13. Juli bis 13. August in verschiedenen Locations in Wien über die Bühne gehen wird, legt heuer wieder einen Fokus auf das belgische Tanzschaffen. Ein Schwerpunkt ist Altmeister Jan Fabre gewidmet, der sein neues Stück “Belgian Rules/Belgium Rules” am 18. Juli im Volkstheater uraufführt. Im Leopold Museum ist Fabre eine Ausstellung gewidmet. Das gewohnt vielseitige Programm wartet weiters mit Namen wie Anne Teresa De Keersmaeker, Philipp Gehmacher, Michael Laub, Doris Uhlich oder Wim Vandekeybus auf. (www.impulstanz.com)

Jazz Fest Wien:
Beim umfassenden Konzertreigen von 9. Juni bis 10. Juli sind heuer so unterschiedliche Protagonisten wie Ludovico Einaudi und Helge Schneider zu Gast. Nach einem frühen Auftaktkonzert mit Einaudi in der Stadthalle sind große Namen wie üblich Anfang Juli in der Staatsoper zu erleben: Im ehrwürdigen Haus am Ring gibt es Herbie Hancock und George Benson ebenso zu sehen und zu hören wie Thomas Quasthoff gemeinsam mit Max Mutzke und Dee Dee Bridgewater mit Madeleine Peyroux. (www.viennajazz.org)

Lustspielhaus:
Adi Hirschal widmet sich in seinem Wiener Lustspielhaus wieder der leichten Sommerunterhaltung und hat zwischen 13. und 29. Juli seine Version der Da-Ponte-Opern im Programm. Nachdem Maximilian Gruber im Vorjahr schon den “Don Giovanni” bearbeitet hat, ist diesmal der “Figaro” dran. (www.wienerlustspielhaus.at)

Musiktheatertage Wien:
Opernprojekten abseits der großen Kulturtanker haben sich die Musiktheatertage Wien verschrieben. Bei der dritten Auflage vom 23. Juni bis zum 2. Juli stehen sechs Produktionen unter dem Motto “Eine Art Zukunft”, gespielt wird abermals im Werk X zum “pay as you can”-Prinzip. Zentrale Produktion ist die Adaption des Buchs “10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte” unter der Regie von Thomas Desi. (www.musiktheatertagewien.at)

O-TÖNE:
Auch heuer können Literaturfans und Passanten beim Literaturfestival im Wiener Museumsquartier etablierte Autoren neben Debütanten erleben. Ein Programm für den Reigen vom 6. Juli bis zum 24. August wurde noch nicht veröffentlicht. (http://o-toene.at)

Popfest Wien:
Die deutschsprachige Reggae-Band Mono & Nikitaman und der Newcomer Salute werden das diesjährige Wiener Popfest, das von 27. bis 30. Juli wieder am Karlsplatz stattfindet, eröffnen. Weitere schon bestätigte Acts sind u.a. Der Nino aus Wien, die Rockformationen Mother’s Cake und Kaiser Franz Josef sowie Eva Jantschitsch alias Gustav. Rund 60 Acts werden bei der inzwischen achten Ausgabe bei freiem Eintritt auf der Open-Air-Bühne am Karlsplatz bzw. in umliegenden Locations konzertieren. Für das Programm zeichnen heuer Musikerin Ana Threat und Ö3-Urgestein Eberhard Forcher verantwortlich. (http://popfest.at).

Römersteinbruch St. Margarethen:
Unter der Regie des Franzosen Philippe Arlaud kommt bei den Opernfestspielen im Römersteinbruch St. Margarethen eine Neuinszenierung von Giuseppe Verdis “Rigoletto” zur Aufführung (Premiere am 12. Juli). Die “schroffe Felsenlandschaft des Steinbruchs” sei der ideale Ort für die Oper, die “halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen” sei, heißt es vonseiten des Veranstalters Arenaria. Und: Es musste erst 2017 werden, bis mit Anja Bihlmaier erstmals eine Frau am Pult steht. (www.arenaria.at)

(APA/Red)

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