Küssen macht gesund und schön

Von VN/Geraldine Rainer
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Dieser Kuss schrieb Geschichte. William und Kate haben geheiratet. Dieser Kuss schrieb Geschichte. William und Kate haben geheiratet. - © AP
Heute ist der Internationale Tag des Kusses: Alles, was Sie über das Küssen wissen müssen.

Heute schon geküsst? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Denn heute wird der Internationale Tag des Kusses gefeiert. Ob lang und innig oder kurz und freundschaftlich – küssen kann man auf die verschiedensten Arten.

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Längst sind auch die Wissenschaftler dem Phänomen des Kusses auf der Spur. Hier einige durchaus erstaunliche Zahlen und Fakten über die mitunter schönste Nebensache der Welt.

  • Zwei Drittel aller Menschen neigen beim Küssen ihren Kopf auf die rechte Seite. Ob es ein Küsser bevorzugt, den Kopf nach rechts oder links zu neigen, entscheidet sich bereits im Mutterleib.
  • Die wissenschaftliche Erforschung des Kusses nennt man Philematologie.
  •  Rund 4000 Bakterien werden bei einem intensiveren Kuss ausgetauscht. Diese mobilisieren die Abwehrkräfte und stärken somit das Immunsystem. Menschen, die viel küssen, werden also seltener krank und haben gesündere Zähne, da die Speichelbildung angeregt wird und das enthaltene Kalzium den Zahnschmelz stärkt.
  • Beim Küssen werden Neurotransmitter und Glückshormone wie Serotonin, Adrenalin und Endorphine ausgeschüttet, die uns in eine Art positiven Stress versetzen. Dieser Stress erhöht den Puls. Damit wird die Leistungsfähigkeit des Herzens gesteigert und auch die Lunge wird durch die beschleunigte Atmung trainiert. Statt 20 Atemzügen pro Minute sind es während eines Kusses gleich 60 pro Minute.
  • Im Schnitt werden bei einem leidenschaftlichen Zungenkuss 60 Milligramm Wasser, 0,7 Milligramm Eiweiß und Fett sowie 0,4 Milligramm Salz ausgetauscht.
  • Um tiefe Falten müssen sich eifrige Küsser keine Sorgen machen. Denn die trainieren im Gegensatz zu Kuss-Muffeln bis zu 38 Gesichtsmuskeln gleichzeitig. Das sorgt für eine gute Durchblutung und folglich für eine straffe Haut.
  • Ein Mensch verbringt in 70 Lebensjahren durchschnittlich 110.000 Minuten mit Küssen. Das sind mehr als 76 Tage am Stück.
  •  US-Forscher fanden heraus, dass Menschen, die sich morgens mit einem Kuss von ihren Liebsten verabschieden, beruflich erfolgreicher sind, weniger Unfälle bauen und seltener zum Arzt gehen.
  •  Auch Tiere machen vor dem Küssen nicht halt. Die Bonobos sind die einzigen Primaten neben dem Menschen, bei denen bisher Zungenküsse beobachtet wurden.
  • Küssen macht schlank. Ein eifriger Küsser verbraucht – bei einer Kussdauer von drei Minuten – rund zwölf Kilokalorien.
  • Ein leidenschaftlicher Kuss gibt aus wissenschaftlicher Sicht den gleichen Kick wie 25 Gramm Schokolade.
  • Küssen hat positive Auswirkungen auf Heuschnupfen. Eine japanische Studie hat gezeigt, dass 30 Minuten Dauerküssen die Symptome messbar lindern kann.
  • Den ersten Filmkuss tauschten May Irwin und John C. Rice im Jahr 1896 aus. Der Film dauerte 20 Sekunden und trug den Titel „The Kiss“.
  • Louisa Almedovar und Rich Langley tauschten den laut Guinness-Buch-der -Rekorde längsten Kuss der Welt aus. Er dauerte 30 Stunden, 59 Minuten und 27 Sekunden.

(VN)



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