Kostenlose Stornierung für Nizza-Reisen nach Anschlag

Das Verkehrsbüro bietet kostenlose Stornierungen von Nizza-Reisen an.
Das Verkehrsbüro bietet kostenlose Stornierungen von Nizza-Reisen an. - © Bilderbox.vom (Symbolbild)
Das Reisebüro bietet nach dem Anschlag in Nizza für Kunden Reisetornierungen auf Kulanzbasis an.

Wer derzeit eine Reise nach Nizza gebucht hat und nach dem gestrigen Anschlag nicht mehr hinreisen will, hat gute Chancen, seine Reise kostenlos stornieren oder umbuchen zu lassen. Das Verkehrsbüro bietet ihren Kunden dies für Reisen bis Ende Juli auf Kulanzbasis an, teile eine Sprecherin der APA mit.

Obwohl Frankreich zu den zehn beliebtesten Destinationen der Österreicher gehört, sind “nicht so viele” Österreicher nach Nizza unterwegs, so die Sprecherin des Verkehrsbüros. Eurotours (Hofer Reisen) etwa habe am Anschlagstag keine Kunden in Nizza gehabt, am Tag danach habe es ein Storno gegeben. Eine Ruefa-Studienreise durch Frankreich werde aber wie geplant stattfinden, da kein Aufenthalt in Nizza am Programm stehe.

Reise-Stornierungen nach Anschlag in Nizza

Auch die deutschen Reiseveranstalter TUI Deutschland, DER Touristik und Thomas Cook bieten ihren Kunden an, dass sie Reisen bis einschließlich 31. Juli nach Nizza kostenlos stornieren oder umbuchen können. Die Reiseveranstalter haben derzeit nach eigenen Angaben nur eine geringe Zahl von Urlaubern in der Küstenstadt. Bei Thomas Cook sind es laut einem Sprecher “wenige Gäste”. Diese würden nun telefonisch kontaktiert, um ihnen bei Bedarf Hilfe anzubieten. TUI-Sprecherin Braun gab die Zahl für ihr Unternehmen mit 26 an. DER-Sprecherin Mautz sagte, bisher gebe es kaum Nachfragen von Kunden zum Thema Nizza.

Eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbands sagte AFP, generell sei Frankreich ebenso wie andere Mittelmeerländer ein sehr beliebtes Reiseziel für deutsche Urlauber. Dies gelte gerade auch im Sommer und für die Côte d’Azur. Wie viele Deutsche die Region um Nizza tatsächlich ansteuern, lasse sich allerdings aus Branchensicht schwer abschätzen, weil die Urlauber häufig individuell, zum Beispiel mit dem eigenen Auto, dorthin reisten.

(APA/Red)

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