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Komet-Hochhaus: Schloss Schönbrunn muss nicht um Weltkulturerbe-Status fürchten

Das Schloss Schönbrunn dürfte seinen Weltkulturerbe-Status behalten.
Das Schloss Schönbrunn dürfte seinen Weltkulturerbe-Status behalten. ©APA/Georg Hochmuth
Bei den Behörden in Wien liegen keine Pläne vor, die auf den Koment-Gründen den Bau eines über 60 Meter hohen Turms vorsehen.

Das Schloss Schönbrunn muss sich um sein Weltkulturerbe-Prädikat offenbar keine Sorgen machen: Denn auf den benachbarten Komet-Gründen in Wien-Meidling – am Standort eines ehemaligen Möbelhauses – wird kein Turm errichtet, der höher ist als 60 Meter. Zumindest ist bei der Behörde kein anderes Projekt bekannt.

Insgesamt sind es zwei Bauplätze, die der Projektwerber unabhängig voneinander zur Bewilligung eingereicht hat. Das hat ein Sprecher des zuständigen Baustadtrats Michael Ludwig (SPÖ) der APA am Mittwoch auf Anfrage berichtet.

Schloss Schönbrunn: Komet-Hochhaus nicht höher als 60 Meter

Laut Baubehörde sind bei beiden Projekten Gebäude mit 60 Metern vorgesehen. Frühere Vorplanungen mit höheren Trakten – die Rede war damals von bis zu 80 Metern – seien nicht Bestandteil in den beiden aktuellen Verfahren, hieß es. Diese hätten dem Schloss wohl Schwierigkeiten mit der UNESCO bereitet, die damals an den geplanten 80 Metern Kritik geübt hatte.

Eines der beiden Projekte ist inzwischen zur Gänze genehmigt. Das zweite ist laut Rathaus zumindest baubehördlich abgesegnet. Nach der Bestätigung durch das Verwaltungsgericht Wien muss aber auch der Verwaltungsgerichtshofes noch zustimmen.

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