Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein

Im “Kleinen Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein” von Hubert Klausmann werden auf 100 farbigen Karten die wichtigsten Phänomene der Mundarten Vorarlbergs und Liechtensteins vorgestellt und in kurzen Texten verständlich und anschaulich beschrieben. Das Buch wurde heute, Freitag (16. November) vom Autor und von Landesrätin Andrea Kaufmann im Alten Landtagssaal in Bregenz vorgestellt.


VALTS

Der “Vorarlberger Sprachatlas: mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus” (VALTS) ist eines der bedeutendsten wissenschaftlichen Projekte des Landes Vorarlberg. Ziel dieses Projekts war es, die Dialekte Vorarlbergs zu erfassen und zu dokumentieren. Die Arbeiten am VALTS erstreckten sich von den ersten Erhebungen Mitte der 1960er Jahre bis zum Druck des letzten Bandes Mitte der 2000er Jahre. Geleitet wurde dieses Projekt von dem aus Vorarlberg stammenden Sprachwissenschafter Professor Eugen Gabriel, finanziert wurde es vom Land Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein.

Der “Kleine Sprachatlas” erschließt die Ergebnisse dieses Jahrhundertwerks erstmals einer größeren Öffentlichkeit. Professor Klausmann hat 100 Karten des Sprachatlas ausgewählt und nach Themenfeldern, wie “Mensch” oder “Landwirtschaft”, übersichtlich geordnet. Der “Kleine Sprachatlas” bietet außerdem eine Einführung in die Sprachlandschaften Vorarlbergs und Liechtensteins und viele Informationen zu Geschichte, Wortschatz und Aussprache der Mundarten.

Durch den Vorarlberger Sprachatlas werden Begriffe und Bezeichnungen, die oft schon im Verschwinden begriffen sind, dokumentiert und für die Nachwelt erhalten. Der “Kleine Sprachatlas” ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Mundart-Interessierte und erläutert zahlreiche Begriffe von “Abwaschbletz” bis “Zistag”. Das Buch ist im StudienVerlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

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OTS0276 2012-11-16/16:11

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