Klärung des Zusammenpralls zwischen S-Bahn und Waggons wird Wochen dauern

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Die Ursache des Unfalls bleibt weiterhin unklar
Die Ursache des Unfalls bleibt weiterhin unklar - © MA 68 Lichtbildstelle
Auch nach der Einvernahme von zwei Verschubarbeitern ist die Ursache des Zusammenpralls einer S-Bahn mit fünf Güterwaggons in Penzing nicht geklärt.

Aus den Aussagen ging dabei nicht hervor, ob es sich um ein technisches oder menschliches Versagen handelte.

S-Bahn gegen Waggons: Aufklärung wird Wochen dauern

Gegen die zwei ÖBB-Mitarbeiter wird wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Laut ÖBB-Pressesprecher Michael Braun gibt es drei mögliche Ursachen für den Unfall: “Menschliches oder technisches Versagen sowie dass jemand Unbefugter in die Sicherung eingegriffen hat”, sagte er am Donnerstag. Bis der Grund für den Zusammenstoß geklärt ist, werde es laut Polizei und ÖBB noch Wochen dauern.

Prinzipiell sind Waggons gesichert

Im Bahnhof Hütteldorf müssen bei abgestellten Waggons nach Angaben von Braun zwei Sicherheitsmechanismen aktiviert sein. Prinzipiell seien die betroffenen Waggons gesichert gewesen, trotzdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass dies nicht ausreichend war oder dass bei Arbeitsabläufen etwas falsch gelaufen ist, sagte der Sprecher. Die fünf mit Holzstämmen beladenen Waggons waren am Dienstagabend im Bahnhof Hütteldorf vom Abstellgleis auf ein Hauptgleis gerollt, auf dem die S-Bahn fährt. Eine Garnitur der S80 stieß dann auf der Schnellbahn-Strecke zwischen den Stationen Speising und Hütteldorf auf Höhe der Guldengasse mit den Güterwaggons zusammen. Dabei wurden fünf Männer – darunter auch der 31-jährige Triebfahrzeugführer – und drei Frauen leicht verletzt.

(APA/Red.)

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