“Keine Kopierarbeiten oder Jausendienste”

Praktikanten sollen nicht für "mindere Arbeiten" wie Kopierarbeiten eingesetzt werden.
Praktikanten sollen nicht für "mindere Arbeiten" wie Kopierarbeiten eingesetzt werden. - © Bilderbox.com (Symbolbild)
Bernhard Kromp, Institutsleiter der Bioforschungs Austria, erzählt über seine Erfahrung mit Praktikanten.

“Bei uns hat Nachwuchspflege seit je einen hohen Stellenwert. Die Schülerinnen und Schüler kamen aus berufsbildenden höheren Schulen, die zum Teil ein Berufspraktikum brauchen, aber auch viele aus der normalen AHS.

Eine bestimmte Expertise ist nicht nötig. Wichtig ist, dass die Arbeit, die die PraktikantInnen machen, auch wirklich gebraucht wird. Das schließt reine Kopierarbeiten und Jausendienste natürlich aus. Gewisse Schreibarbeiten wie die Basisdatenerhebung gehören zum Forschungsprozess dazu, die sollen die PraktikantInnen auch kennenlernen. Wir wollen ja ein realistisches Bild vermitteln.

Manchmal ist auf dem Feld eine öde, nervtötende Arbeit zu machen. Wenn man zum Beispiel Ähren abzwickt. Dann hat man am Ende einen Haufen Stroh und einen Sack Ähren, die dann gedroschen und analysiert werden. Es müssen Tabellen und einfache Grafiken erstellt werden. Aber der Nutzen der Arbeit ist ersichtlich, und das ist sehr befriedigend!

Letztes Jahr konnten wir nur jede zehnte BewerberIn nehmen. Auswahlkriterien waren einerseits das Motivationsschreiben, spezielle Bezüge zu Biolandbau- und Umweltschutzthemen, auch ein bisschen die Zeugnisnoten und der Zeitpunkt der Praktikumsanfrage.”

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