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Keime in österreichischen Badegewässern

Wissen Sie welchen Keimen Sie beim Sprung ins kühle Nass begegnen könnten?
Wissen Sie welchen Keimen Sie beim Sprung ins kühle Nass begegnen könnten? ©dpa
Keime in unseren Gewässern können den Badespaß trüben. Finden Sie heraus welche Keime in den österreichischen Seen und Flüssen zu finden sind und wie sie auf unseren Körper wirken.
Drogen und Keime in Donau

Verschiedene Keime in den heimischen Gewässern bringen unterschiedliche Reaktionen des menschlichen Körpers hervor.

Beispiele für Keime in österreichischen Badegewässern

Escherichia coli Bakterien (E.coli)

Kommen im Darm vieler Tiere vor und gelangen etwa von Kuh- oder Schafweiden in Ufernähe auch in Badegewässer. Meist sind die Fäkalkeime harmlos und keine Krankheitserreger. Einige E.coli-Bakterien können aber beim Menschen Übelkeit, Durchfall und Fieber auslösen.

Coliforme Bakterien

Kommen sowohl im Darm als auch in der Natur vor. Im Gegensatz zu den E.coli können sie sich bei genügend Nährstoffen im Wasser vermehren. Auch Coliforme Bakterien sind nicht zwingend Krankheitserreger. In stark genutzten, nährstoffreichen Badeseen gibt es bisweilen eine Grundbelastung durch die Keime.

Darmenterokokken

Deuten in größere Mengen ebenfalls auf fäkale Verschmutzungen hin. Im Wasser halten sich die Bakterien länger als im Boden. Wer sie verschluckt und in den Magen-Darm-Trakt aufnimmt, dem droht zwar keine Infektion. Gelangen die Enterokokken aber über Wunden in den Körper, können sie schwere Erkrankungen auslösen.

Kryptosporidien

Sind sehr kleine Parasiten. Wer sich mit den Erregern infiziert, bekommt Bauchschmerzen, leichten Durchfall, manchmal auch Fieber. Kryptosporidien-Erreger werden fäkal ausgeschieden.

Cyanobakterien bestimmter Blaualgenarten

Bilden Gifte, die sogenannten Algentoxine. Beim Verschlucken von Wasser werden diese mit aufgenommen und können zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Gefährdet sind besonders kleine Kinder, die beim Toben am Ufer eher Wasser verschlucken. Bei empfindlichen Personen kann es zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen kommen.

(apa/red)

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