Kardinal-Innitzer-Preis an Historiker Stourzh

Stourzh lehrte an der Universität Wien
Stourzh lehrte an der Universität Wien - © APA (Archiv)
Der Wiener Historiker Gerald Stourzh (80) erhält den großen Kardinal-Innitzer-Preis 2009. Die Auszeichnung, die alljährlich ein Lebenswerk mit herausragenden wissenschaftlichen Leitungen würdigt, wird von Kardinal Schönborn am 5. Dezember im Wiener Erzbischöflichen Palais überreicht. Laudator ist der Geschäftsführer des Kardinal-Innitzer-Studienfonds, Herbert Matis.

Würdigungspreise gehen im Bereich Geisteswissenschaft an den Wiener TU-Professor für Ökonometrie, Operations Research und Systemtheorie Manfred Deistler, im Bereich Naturwissenschaft an die Innsbrucker Professorin für medizinische Physik, Monika Ritsch-Marte, und im Bereich Publizistik an den ORF-Wissenschaftsjournalisten Franz Simbürger. Neun junge Wissenschafter erhalten Förderungspreise.

Gerald Stourzh war bis zu seiner Emeritierung Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Wien. Der Doyen der österreichischen Zeitgeschichte hat u.a. das Standardwerk zum österreichischen Staatsvertrag und zahlreiche Arbeiten u.a. zur Geschichte des politischen Denkens, zur österreichischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, aber auch zur westeuropäischen und amerikanischen Geschichte und zur Geschichte der internationalen Beziehungen verfasst.

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