Kanzler-Wechsel: Kaiser von ÖVP-Akzeptanz überzeugt

Kärntner Landeshauptmann Kaiser sieht die ÖVP als staatstragende Partei
Kärntner Landeshauptmann Kaiser sieht die ÖVP als staatstragende Partei - © APA/HERBERT NEUBAUER
Nach dem gestrigen Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann geht der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser davon aus, das der Koalitionspartner ÖVP einen neuen Kandidaten akzeptieren wird.

Im Interview mit der Zeit im Bild 2 merkt Kaiser zudem an, das auch im umgekehrten Fall, also bei einem Personalwechsel im Vizekanzleramt, die SPÖ keine Probleme mit einer Rochade hätte.

SPÖ strebt keine Neuwahlen an

Für den Fall, dass die ÖVP doch den SPÖ-Kandidaten ablehnen sollte, kann sich der Kärntner Landeshauptmann nicht vorstellen, dass die SPÖ ihn beim ersten Gegenwind fallen lässt – “und schon gar nicht beim ersten schwarzen Lüfterl”. Neuwahlen strebe die SPÖ zwar nicht an, wenn sie der einzige Ausweg wären, würde die SPÖ sich aber auch nicht davor fürchten, meinte Kaiser.

Für Kaiser stehen die beiden zuletzt meistgenannten Kandidaten Christian Kern und Gerhard Zeiler im Mittelpunkt, wobei er weitere Persönlichkeiten nicht ausschließt. Eine Präferenz hat er für den ÖBB-Generaldirektor. Bis zur nächsten Parteivorstandssitzung am Dienstag nächster Woche werde die Frage des Faymann-Nachfolgers in allen Teilorganisationen der Partei diskutiert. Dabei wäre es nach Ansicht Kaisers möglich, dass die jeweiligen Kandidaten ihre Vorstellungen präsentieren können.

(APA/Red.)

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