Kamerageile Kinder-Vermarktung?

Kamerageile Kinder-Vermarktung?
Der Streit zwischen Tori Spelling und ihrer Mutter Candy geht in die nächste Runde. Und jetzt wird es richtig peinlich: Nachdem Tori die Versöhnung mit ihrer Mutter für die Finalsendung ihrer eigene Reality-Show angeblich geradezu “inszenieren” wollte, schlägt Mutter Candy jetzt zurück – in einem offenen Brief…

“Manchmal durfte ich Söhnchen Liam ja noch sehen – doch auch das gab es schon lange nicht mehr. Und Stella habe ich noch nie getroffen”, beklagte sich die 63-Jährige Candy Spelling vor längerer Zeit in einem Interview mit dem US-Magazin “People” darüber, ihre Enkelkinder nicht sehen zu dürfen. Anrufe, SMS und Emails an ihre Tochter Tori blieben, laut Candy, unbeantwortet. “Alles Quatsch”, erklärte Tori wenig später in einem weiteren Interview. Sie habe eigentlich gar nichts gegen ihre Mutter und sie könne ihre Enkelkinder jeder Zeit sehen.

Das Schweigen zwischen Mutter und Tochter schien also gebrochen. Doch anstatt etwaige Missverständnisse privat zu klären, wie es wohl die meisten Menschen tun würden, entschlossen sich Mutter und Tochter Spelling weiter öffentlich, über die Medien, miteinander zu kommunizieren.

Und jetzt scheint der Zwist in die nächste Runde zu gehen: Denn was zuerst nach einem ehrlichen Versöhnungsangebot seitens Tori aussah, wurde von Mutter Candy sofort als reiner Publicity-Akt “geoutet”.

Alles Fake?

Als die Einladung zur ersten Geburtstagsfeier ihrer Enkeltochter Stella eintraf, glaubte Candy noch an ein Happy End. Endlich durfte sie ihre Enkelin sehen. Allerdings musste Candy bald herausfinden, dass die Einladung nicht so selbstlos und entgegenkommend war, wie es zuerst schien. Denn wenig später erfuhr sie, dass die Geburtstagsparty ihrer Enkelin zwar im privatem Umfeld stattfinden würde, allerdings von mehreren Kameras für Toris Reality-Show “Tori & Dean: Home Sweet Hollywood” mitgeschnitten werden würde. Für die große Finalsendung der TV-Show sollte es anscheinend zur großen Familienzusammenführung kommen.

Kamerageilheit und Kinder-Vermarktung

Grund genug für Mutter Candy zur nächsten öffentlichen Ohrfeige gegen ihre Tochter auszuholen. In einem öffentlichen Brief an die amerikanische Klatschwebsite “TMZ” macht sie sich über die Kamerageilheit ihrer Tocher lustig, wirft Tori aber auch vor, ihre Kinder in der Reality-Show regelrecht zu vermarkten.

“Eine Riesenparty war nicht gerade meine Vorstellung eines ersten Zusammentreffens mit meiner Enkeltochter”, schreibt Candy in ihrem Brief. “Aber hey, das ist Hollywood, und meine Enkelkinder sind auch schon zu Reality-Show-Inventar geworden. Das erste Treffen mit meiner Enkelin sollte ein Home-Video werden und nicht im Hauptabendprogramm laufen. Ich werde also nicht hingehen.”

Indirekt wendet sie sich dann mit harten Worten an ihre Tochter: “An alle Realityshow-Stars im mittleren Alter (so wie meine Tochter): Bitte seid euch klar, dass das echte Leben nicht im Nachhinein zusammengeschnitten werden kann, um Dinge besser oder schlechter zu machen, oder um die Quoten zu verbessern. Ihr seid verantwortlich für das was ihr tut. Das Leben ist keine Show! Und eure Familienmitglieder können nicht einfach nur als Requisiten eingesetzt werden.”

Das Leben ist keine Show? Und warum wurde dieser “Brief” dann auf Amerikas größtem Klatschportal veröffentlicht und ging nicht privat an Tori Spellings Heimadresse?

Es wird wohl nicht lange dauern, bis Tori mit scharfer Munition zurück feuert…

(Foto: AP)

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