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John Carpenter und der musikalische Horror in der Wiener Stadthalle

John Carpenter spielte in der Stadthalle auf.
John Carpenter spielte in der Stadthalle auf. ©Barracuda Music
Nebel waberte, unheilvolle Synthie-Töne erklangen, Gruselstimmung machte sich breit: Horror-Regiemeister und Musiker John Carpenter gab sich am Donnerstag mitsamt Band in der Wiener Stadthalle live die Ehre.

Ein Höhepunkt in einem kurzen wie kurzweiligen Konzert: Über rund 80 Minuten begleiteten Filmausschnitte die Aufführung diverser Beiträge aus Soundtracks.

“Ich drehe Horrorfilme und ich liebe Horrorfilme”, sagte der 68-Jährige.

“Horrorfilme werden ewig leben”

“Und Horrorfilme werden ewig leben.” Das war kurz vor Ende des regulären Sets die Einleitung zum Thema von “Halloween” und zugleich eine launige Anspielung auf den Bösewicht der Serie, Michael Myers, der einfach nicht tot zu kriegen ist und nun schon in neun Slasherfilmen sein Unwesen trieb.

Carpenter stand hinter einem Keyboard und einem Computer, wippte und tänzelte schlaksig, keine Spur von Ermüdung oder Erschöpfung, wegen der er am Vortag seine Teilnahme an einer Viennale-Gala zu seinen Ehren abgesagt hatte. Begleitet wurde er von einer Band rund um seinen Sohn Cody, wobei vor allem die E-Gitarre, gespielt von Carpenters Patenkind Daniel Davies, Sohn von KINKS-Musiker Dave Davies, den Sound recht fetzig machte.

Carpenter zeigte Meisterwerke in vertonter Form

Der Start dokumentierte Carpenters Talent für elektronische B-Movie-Klänge. Auf das Titelstück von “Escape From New York” folgte jenes von “Assault On Precinct 13”, als “Das Ende” im Maxi-Mix einst sogar ein kleiner Hit in Diskotheken und das coolste Stück des Abends.

Gebotene Auszüge aus den Nicht-Soundtrack-Alben “Lost Themes” und “Lost Themes II” erwiesen sich als weniger atmosphärisch, da half auch die recht simple Lichtshow wenig. Bei den Klassikern “Prince Of Darkness” oder “Christine” (zum Finale im Zugabenteil) mit markanten Bildern aus den Filmen war es dann wieder da, dieses wohlige Gänsehaut-Feeling. Carpenter bewies auch in musikalischer Hinsicht, dass er zurecht der “Meister des Horrors” ist.

(APA/Red.)

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