Jetzt verteidigt Palmers seine “Osterhöschen”

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Viel Aufregung um die "Osterhöschen" von Palmers.
Viel Aufregung um die "Osterhöschen" von Palmers. - © Palmers
Sie wurden zu Ostern heftig diskutiert, die “Osterhöschen” von Palmers. Nicht zuletzt weil Puls 4 Infochefin Corinna Milborn Kritik übte, und Felix Baumgartner sich eine persönliche Attacke auf die Journalistin nicht verkneifen konnte. Jetzt rechtfertigt sich Palmers selbst.

“Wir stehen für eine Stigma-freie Umgebung”, schreibt Palmers in einer Aussendung am Donnerstag. Palmers sei stets eine Marke für alle Frauen in Österreich, für Jung und Alt, sowohl mit konservativem oder modernem Mindset gewesen. Man habe seine Kundinnen niemals anhand ihrer Körpermaße, politischen Ansichten oder sozialen Position gemessen.

Die Werbung de Anstoßes


“Wir distanzieren uns ganz bewusst von sozialen Stigmata, die Frauen gesellschaftlich oktroyiert werden, die beschreiben, welche Rolle Frauen in unserer Gesellschaft zu spielen, oder wie sie sich zu kleiden haben. Wir möchten allen Frauen vermitteln, dass Palmers eine Stigma-freie Umgebung darstellt, in der jede Frau ihren persönlichen Look kreieren kann” so die Aussendung wörtlich. Palmers glaube fest daran, dass es eine Kunst ist, eine Frau zu sein und dass dieser Balanceakt von jeder Frau auf ihre ganz eigene, persönliche Art und Weise gelebt wird. Aus diesem Grund habe man den Slogan ‘The Art of being a Woman‘ gewählt, den Palmers ab sofort als gelebte Firmenphilosophie führen wird.

Die aktuelle Kampagne zeige, wie die Natur im städtischen Leben Einfluss nehme, damit das Leben entschleunige und in Balance bringe. Palmers wolle die besondere Rolle der Frau zeigen, die mit ‘Mutter Natur‘ assoziiert Gleichgewicht in unser geordnetes Chaos bringe: “Unsere Models tragen die Bestseller-Produkte ‘Lace Panties‘ in allen erhältlichen Farben. Die Rückenansicht wurde gewählt, um die Besonderheit der Produkte – nämlich Spitze, die sich auf der Rückseite der Höschen befindet – zu zeigen.”

Abschließend reagiert Palmers auf die zahlreiche Kritik die zu den “Osterhöschen” geübt wurde:”Wir respektieren und wertschätzen Menschen jeglicher Gesinnung in gleichem Maße. Heute, und in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Unternehmens Palmers. Wir hoffen, mit dieser Erklärung dazu beizutragen, unsere künstlerischen Bilder und unserer Überzeugung, dass es Kunst ist, eine Frau zu sein, unseren Kundinnen näherzubringen. Aktuell haben wir auf unserer Facebook-Seite mehr als 1.600 Fans unser Bild mit den sechs Models kommentiert. Davon haben wir fast 1.400 positive ‘Likes‘ erhalten, und weniger als 130 negative.”

“Die Eier dazu” – Milborn gegen Baumgartner

Am Nebenschauplatz Milborn gegen Baumgartner auf den Sozialen Medien liegt der Ball nun bei All-Felix. Corinna Milborn hat ihn zu einer Studiodiskussion auf Puls 4 eingeladen, er habe ja sicher “die Eier dazu”. Zu ihrer Kritik an Palmers steht Milborn:

Zuvor hatte sich Baumgartner, der oft und gerne seine Meinung in den Sozialen Medien zu diversen Themen kundtut, gegenüber Milborn einen spöttischen Kommentar zu deren Figur geleistet, und sinngemäß gemeint es stünde ihr keine Kritik an der Palmers-Werbung zu.

Ob Felix Baumgartner die Einladung in die TV-Sendung annimmt, wird sich zeigen.

Unpassende Kritik? So haben die VOL.AT-User abgestimmt

(Red.)

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