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Jedes Lebensalter als Start-up

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Der Gewinn an Lebenszeit sollte genutzt werden.

Die Menschen leben immer länger und sollten den Gewinn an Lebenszeit nutzen, meinen der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und sein österreichischer Kollege Peter Zellmann. In ihrem neuen Buch „Du hast fünf Leben!“ betonten die Wissenschaftler, dass es in jeder Lebensphase weitergeht, wenn nicht nur materiell, sondern auch körperlich, geistig und sozial vorgesorgt wurde.

Aufgaben ohne Ende
„In einer Du-hast-fünf-Leben-Gesellschaft wird jedes Lebensalter zum Start-up für ein Leben mit immer neuen Anfängen und Aufgaben ohne Ende“, erklärte Opaschowski. Mit dem Alter wandeln sich aber die Prioritäten: Die unter 20-Jährigen legen überdurchschnittlichen Wert auf Medien und Kommunikation. Die Angehörigen der Ü20-Generation sind für Opaschowski und Zellmann die „Lebensplaner“. Was für sie besonders zählt sind Arbeit, Wohnen und moderne Mobilitätsangebote. Die sogenannten Best-Ager ab 40 nehmen sich die Zeit zum Leben, wollen Urlaube genießen. Beruflich haben es die Menschen in dieser Lebensphase geschafft oder sich arrangiert, stellen die Autoren fest. „Die mittlere Generation ist die, die am besten lebt“, sagt Opaschowski. Die 60plus-Generation besteht aus den „Lebenserfahrenen“. Priorität hat für sie die Pflege der Generationenbeziehungen und der Zusammenhalt von Jung bis Alt. Die über 80-Jährigen gelten Opaschowski und Zellmann als „Beziehungsförderer“. Die Hochbetagten entdeckten den Wert der Familie neu, weil sie am meisten auf die familiäre Unterstützung angewiesen seien.

Immer in Bewegung bleiben
Jede Lebensstufe sollte „blühen“, zitieren die Autoren Hermann Hesse. Dafür müsse man sich immer wieder eine neue Herausforderung suchen. Das könne ein Job, ein Ehrenamt oder das Erreichen eigener Gesundheitsziele sein. „Die Altersgrenze können Sie vergessen!“, sagt Opaschowski. Die Forscher erkennen aber an, dass es für die über 80-Jährigen schwieriger wird, das Leben bewusst zu leben. Der Freundeskreis werde kleiner, Zeit zu haben sei nicht mehr so wertvoll wie in jüngeren Jahren. Besonders beim Verlust des Partners beginnen Hochbetagte nachzudenken. Opaschowski (77) und Zellmann (70) raten zur Flucht nach vorn: „Körperlich und geistig beweglich bleiben und alles tun, um die Generationenbeziehungen zu fördern und möglichst allen durch Ruhe, Ausgeglichenheit und Weisheit ein Vorbild zu sein.“

Buchtipp

  • Horst Opaschowski, Peter Zellmann, „Du hast fünf Leben!“
  • Manz Verlag, Wien 2018, ISBN: 978-3-214-12639-1, 178 Seiten
  • Preis: 21,90 Euro
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