James Franco über “Everything Will Be Fine”: “Die Rolle war interessant”

"Every Thing Will Be Fine" - James Franco: 3D macht Figuren lebendig
"Every Thing Will Be Fine" - James Franco: 3D macht Figuren lebendig - © EPA
James Franco gehört derzeit zu den gefragtesten Männern Hollywoods. Bei der Berlinale im Februar war der 36-jährige Tausendsassa gleich in drei Filmen vertreten.

In “Everything Will Be Fine” verkörpet der US-Schauspieler einen Schriftsteller, dessen Leben durch einen tragischen Unfall aus der Bahn geworfen wird. Im Interview der dpa verriet er, was ihn an Wim Wenders neuem 3D-Film reizte.

Was hat Sie an dem Wenders-Film mehr interessiert – die Rolle oder der Regisseur?

James Franco: Die Rolle war interessant, aber es war nicht ein “Wow, unbedingt!” Ich wusste, dass ich sie spielen kann. Ausschlaggebend war die Arbeit mit Wim Wenders. Ich fand es spannend, dass er einen Spielfilm in 3D drehen wollte, weil ich einfach alles interessant finde, was unsere Möglichkeiten erweitert, Geschichten fürs Kino zu erzählen.

Was war das Besondere daran?

James Franco: Normalerweise wird ja 3D eher für Actionfilme eingesetzt, um die Dynamik zu erhöhen. In dem Fall ist die Handlung sehr minimalistisch. Aber durch 3D bekommt der Zuschauer eine engere Beziehung zu den Figuren, sie sind präsenter. Es ist fast so, als würden die Figuren die magische vierte Wand durchbrechen und leibhaftig vor dem Zuschauer stehen.

Wie war die Zusammenarbeit?

James Franco: Wim ist als Regisseur großartig. Wenn ich einen Film mache, gehe ich normalerweise von den Charakteren aus – wahrscheinlich, weil ich selbst als Schauspieler das als erstes in einem Film sehe. Bei Wim ist es anders. Er scheint einen Riesenhaufen Arbeit vorher zu machen, er plant die visuellen Komponenten und die Art und Weise, wie sie ineinandergreifen. Mich würde es nicht wundern, wenn er schon zu Drehbeginn eine Filmversion fertig geschnitten im Kopf hätte.

james

James Franco, 1978 im kalifornischen Palo Alto geboren, gilt in Hollywood als Multitalent. Von “Spider Man” über “127 Hours” bis zu “The Interview” hat er in mehr als 50 Filmen mitgespielt. Daneben ist er Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Hochschullehrer, bildender Künstler und Schriftsteller.

(Das Gespräch führte Nada Weigelt)

(APA)

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