Jahreskarten: Neuer Rekord für die Wiener Linien im Jahr 2015

Die Jahreskarte wird in Wien gut aufgenommen.
Die Jahreskarte wird in Wien gut aufgenommen. - © APA
Man freut sich über eine neue Rekordzahl: Das Jahr 2015 hat in Sachen Jahreskarten eine Bestmarke für die Wiener Linien gebracht.

Die Zahl der verkauften Karten betrug 2015 nämlich satte 700.000. “Damit gibt es in Wien erstmals mehr Jahreskarten als zugelassene Autos”, freute sich Stadträtin Ulli Sima (SPÖ), die seit Herbst nun auch für die Wiener Linien zuständig ist, bei der Präsentation der Bilanz.

Auch bei den Fahrgastzahlen brachte 2015 mit einem Zuwachs auf 939,1 Millionen Fahrgäste einen neuen Rekord. Im Jahr 2014 waren noch 650.000 Jahreskarten im Umlauf, die Fahrgastzahlen lagen bei 931 Millionen. “Wir nähern uns mit Riesenschritten der Milliardengrenze, die wir 2020 erreichen wollen”, sagte Sima.

39 Prozent nutzen die Wiener Linien

Insgesamt 39 Prozent der Wiener legen ihre Wege mit den Öffis zurück. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Modal Split, der Indikator dafür, wie Wege in Wien zurückgelegt werden, liegt damit deutlich vor dem Autoverkehr (27 Prozent).

Im Jahr 2016 investieren die Wiener Linien 515 Millionen Euro in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Neben der Verlängerung der U1 nach Oberlaa, die im Herbst 2017 eröffnet werden soll, stehen vor allem Modernisierungsprojekte an. Neben dem Großprojekt U4-Sanierung sind das die Renovierung der U6-Station Währinger Straße und die Erneuerung der Gleise im Straßenbahnnetz. Auch auf die Erneuerung des Fuhrparks wird ein Schwerpunkt gelegt, erklärte Geschäftsführer Günter Steinbauer.

(APA)

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