Italien und Tschechien verpatzten EM-Tests

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Zur Aufregung um den Wettskandal kommen für Italiens Nationalmannschaft kurz vor EM-Beginn nun noch große sportliche Sorgen. Der dreifache Weltmeister kassierte beim einzigen Test vor der Abreise am Freitagabend eine herbe 0:3 (0:0)-Pleite gegen Russland, das ebenfalls bei der in einer Woche beginnenden Endrunde dabei ist. Eine Heimniederlage gegen Ungarn (1:2) musste auch Tschechien hinnehmen.

Russland ist am 8. Juni in Gruppe A erster tschechischer Gegner und trifft noch auf Co-Gastgeber Polen und Griechenland. Alexander Kerschakow in der 59. sowie Roman Schirokow in der 75. und 89. Minute schockten in Zürich die Italiener auch auf dem Rasen. Das schon entscheidende zweite Tor verdankten die Osteuropäer einem Missverständnis zwischen Abwehrspieler Christian Maggio und Torwart Morgan de Sanctis, der in der Pause Stammkeeper Gianluigi Buffon abgelöst hatte. Buffon wurde mit Schulterproblemen ausgewechselt. Italien startet am 10. Juni gegen Titelverteidiger Spanien in die EM und trifft danach in Gruppe C auf Kroatien und Irland.

Die Tschechen sind noch weiter von ihrer EM-Form entfernt. Eine Woche vor ihrem Auftaktspiel gegen Russland in Breslau ging die Generalprobe in Prag gegen Ungarn daneben. Balazs Dzsudzsak brachte die Gäste mit einem umstrittenen Freistoß in Führung (6.). Linksverteidiger Michal Kadlec glich per Elfmeter (25.) aus, Adam Gyurcso (88.) gelang in der Schlussphase der Siegestreffer für die defensiven Ungarn. Die zuvor fünfmal in Folge ungeschlagenen Tschechen agierten noch ohne den zuletzt angeschlagenen Spielmacher Tomas Rosicky.

(APA)

 

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