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Israelische Siedler setzten Felder von Palästinensern in Brand

Aus Protest gegen die Auflösung eines nicht genehmigten "Außenpostens" im besetzten Westjordanland haben mehr als 30 jüdische Siedler Felder von Palästinensern in Brand gesetzt.

Auch Olivenbäume gingen in Flammen auf und Autos wurden mit Steinen beworfen, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung in Nablus am Montag mitteilte. Zwei Palästinenser wurden demnach verletzt.

Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor einen illegalen “Außenposten” der Siedler in der Gegend aufgelöst. Nach Angaben von Behördensprecher Ghassan Daglas loderten Dutzende Brände, und über dem Osten und Süden von Nablus hingen dicke Rauchwolken. Israelische Sicherheitskräfte hätten versucht, die randalierenden Siedler zu stoppen, sagte Daglas. Nach israelischen Angaben wurde einer der Männer festgenommen.

Die USA fordern von Israel einen totalen Siedlungsstopp und lehnen eine Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Siedlungen ab. Alle Siedlungen sind völkerrechtswidrig: Die Vierte Genfer Konvention legt fest, dass Besatzungsmächte Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerungen nicht in besetzte Gebiete umsiedeln dürfen. Israel hätte bei Einhaltung des vom Nahost-Quartett (USA, UNO, EU, Russland) aufgestellten Friedensfahrplans (“Roadmap”) den Bau und Ausbau von Siedlungen auf besetztem Gebiet komplett stoppen und rund hundert “Außenposten” beseitigen müssen.

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