IS setzte Ölfeld bei Tikrit im Nordirak in Brand

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Der Islamische Staat (IS) hat Zeugen zufolge ein Ölfeld nahe Tikrit in Brand gesetzt, um die Offensive von Regierungseinheiten gegen die Extremisten-Miliz zu stoppen. Auf dem im Juni vom IS eingenommenen Ölfeld Ajil stünden mehrere Quellen in Flammen, berichteten Augenzeugen und ein Militärangehöriger am Donnerstag.


Damit sollten Luftangriffe irakischer Einheiten verhindert werden, die zu Wochenbeginn einen Großeinsatz gegen die Extremisten begonnen hatten. Bevor der IS das Ölfeld unter seine Kontrolle gebracht hatte, waren dort täglich 25.000 Barrel Öl gefördert worden. Unter der Miliz ist die Förderung eingebrochen.

Ajil liegt rund 35 Kilometer nordöstlich von Tikrit. Der Islamische Staat hat im vergangenen Jahr weite Teile des Nordirak und ein Drittel des benachbarten Syrien eingenommen.

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