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Irans Elitetruppen sind mit Beratern in Syrien

Armeekommandant bestätigt, verneint aber gegenwärtige militärische Unterstützung. Armeekommandant bestätigt, verneint aber gegenwärtige militärische Unterstützung. - © EPA
Die Revolutionsgarden des Iran sind nach eigenen Angaben mit Beratern in Syrien tätig. Es handle sich aber nicht militärische Unterstützung, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna am Sonntag den Kommandanten der Elitetruppe, Mohammed Ali Jafari.

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Sollte Syrien jedoch militärisch angegriffen werden, würde der Iran dem Land auch militärisch beistehen. "Aber das hängt komplett von den Umständen ab." Es ist das erste Mal, dass ein hochrangiger Armeekommandant eine militärische Präsenz des Iran in Syrien zugibt.

Iran wichtiger Verbündeter von Assad

Die Islamische Republik ist einer der wenigen und zugleich wichtigsten Verbündeten von Präsident Bashar al-Assad, der seit eineinhalb Jahren einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen versucht. Der Westen und syrische Oppositionsgruppen haben dem Iran vorgeworfen, die syrische Armee mit Waffen und Expertise zu versorgen und militärisch im Land präsent zu sein. Der Iran hat dies zurückgewiesen. Regierungsvertreter räumten bisher lediglich ein, dass der Iran der Führung in Damaskus mit medizinischer und humanitärer Hilfe zur Seite stehe. Eine militärische Verwicklung wurde stets dementiert.

Iran: Finanzielle Unterstützung für Syrien

Jafari sagte, dass die Revolutionsgarden finanzielle Unterstützung und die Al-Quds-Brigade "intellektuelle und beratenden Hilfe" leisteten. "Aber dies stellt keine militärische Präsenz dar." Wie viele Al-Quds-Mitglieder in Syrien seien, sagte er nicht. Die Al-Quds-Brigade ist eine Einheit der Revolutionsgarden, die unter anderem für die Verbreitung der Ideologie der iranischen Führung im Ausland zuständig ist. Sie steht im Verdacht, im Irak nach dem Sturz Saddam Husseins Drahtzieher mehrerer Anschläge gewesen zu sein.

Der Iran betrachtet Syrien als einen der wichtigsten Partner im Widerstand gegen Israel und arabische Länder unter sunnitischer Führung.

(APA)



Kommentare 1
  1.  Mit der weltweiten Unterstützung von Terroristenbanden hat der kriegslüsterne Iran die rote Linie schon längst überschritten. Daher sind als erste Reaktion die Sanktionen weiter massiv zu verschärfen.
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