Iran: Holocaust-Konferenz verteidigt

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Iran: Holocaust-Konferenz verteidigt
Der Iran hat eine geplante Holocaust-Konferenz verteidigt, auf der nach Regierungsangaben über die wissenschaftlichen Beweise für den Massenmord an Juden debattiert werden soll.

Der Sprecher des Außenministeriums, Hamid Reza Asefi, wies dabei die Kritik des britischen Premierministers Tony Blair zurück. Mehr als ein halbes Jahrhundert hätten diejenigen, die den Holocaust beweisen wollten, jedes Podium genutzt, um ihre Position zu verteidigen, erklärte Asefi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA. „Jetzt sollten sie anderen einmal zuhören.“

Die Konferenz gilt als weiterer Schritt in der antiisraelischen Kampagne der Regierung von Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad. Dieser hat den Holocaust in jüngster Zeit wiederholt zum „Mythos“ erklärt und zugleich gesagt, wenn es den Holocaust tatsächlich gegeben haben sollte, dann sollten die Juden nach Deutschland, Österreich oder Nordamerika gehen statt die Palästinenser zu bestrafen.

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