iPhone X: Top-Funktion versagt bei Vorführung

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Die erste Vorführung des iPhone-X-Top-Features "Face ID" ging gründlich schief. - © Justin Sullivan/Getty Images/AFP

Apple feuerte am Dienstag ein wahres Neuheitenfeuerwerk ab. Neben neuen iPhone-8-Modellen, der Apple Watch 3 und dem Apple TV mit 4K-Auflösung präsentierte der US-Konzern zum zehnjährigen iPhone-Jubiläum das iPhone X. Größte Neuerung beim zukünftigen Flagschiff, das ab 1149 Euro zu haben ist: Die 3D-Gesichtserkennung Face ID. Bei deren Präsentation kam es aber gleich einmal zu Panne.

Als Apple-Manager Craig Federighi das Funktion erstmals vor den rund 1.000 Anwesenden vorführen wollte, funktionierte Face ID nicht. Sein Gesicht wurde nicht erkannt und das Gerät entsperrte nicht. Insgesamt versuchte er es drei Mal vergeblich, ehe er auf das Back-Up-Modell wechselte, bei dem das Feature einwandfrei funktionierte.

Auf sozialen Netzwerken machte die Panne daraufhin sofort die Runde:

So funktioniert Face ID

Die Gesichtserkennung Face ID ist mit mehreren verschiedenen Sensoren dreidimensional, damit die Technologie nicht etwa mit einem Foto ausgetrickst werden kann. Die Software passe sich auch an Veränderungen an – etwa wenn der Nutzer sich einen Bart wachsen lasse, sagte Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation im neuen Hauptquartier in Cupertino.

Die Gesichtserkennung ersetzt den Fingerabdruck-Scanner nicht nur zur Entsperrung der Telefone, sondern unter anderem auch für das Bezahlsystem Apple Pay. Im Namen des Telefons steht X für 10, nicht für den Buchstaben.

(red/APA)