Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang – Trailer und Kritik zum Film

Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang  – Trailer und Kritik zum Film
Wenn es dunkel wird, kriecht das Grauen hervor: In den “Insidious”-Filmen tyrannisieren Geistergestalten die Lebenden. Die Macher bringen am Freitag einen neuen Teil der erfolgreichen Reihe ins Kino und treiben darin einen Teenie in den Wahnsinn.

Die junge Quinn Brenner will in “Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang” mithilfe eines Mediums Kontakt zu ihrer toten Mutter aufnehmen.

Insidious: Chapter 3 – Die Geschichte

Teenager Quinn (Stefanie Scott) steht im rosafarbenen Kleid an der Haustür von Hellseherin Elise Rainier. Die alte Frau hat ihre Begabung eigentlich aufgegeben – aber sie kommt nicht drum herum, doch noch einmal in die Geisterwelt einzudringen. Elise warnt das Mädchen: Wenn du nach einem Toten rufst, können dich alle Toten hören. Quinn passieren immer mehr unerklärliche Unfälle. Sie wird heimgesucht von einem Dämon aus der Unterwelt. Spätestens, wenn sie in Szenen ihre Nachttischlampe ausknipst, stellt sich ein Gruselfaktor ein. Es folgen Psychoterror und Verfolgung.

Mit “Chapter 3” erzählt Drehbuch-Autor Leigh Whannell, der nun auch erstmals Regie führt, die Vorgeschichte zu den anderen beiden Teilen der “Insidious”-Reihe. Teil eins galt damals als einer der profitabelsten Filme des Jahres. Bei einem geschätzten Budget von 1,5 Millionen US-Dollar spielte er mehr als 50 Millionen Dollar ein. Auch die aktuelle Produktion wirkt nicht wie die aufwendigste, sie lebt aber von ihren Figuren. Quinn zum Beispiel wird überzeugend gespielt von Nachwuchstalent Scott.

Insidious: Chapter 3 – Die Kritik

“Insidious” erinnert an Gruselfilme wie “Poltergeist”. Ein unerklärliches Klopfen, ein plötzlicher Riss in der Wand, ein Pfad klebriger Fußspuren im Flur. Insgesamt sind die Tricks im Film nicht die originellsten. Erfahrene Horrorfans wird das kaum schocken. Zu oft wird dafür auch mit dem Erwartbaren gespielt. In einer Szene etwa, als Quinn ganz langsam unter ihr Bett schaut. Wer mindestens einen Horrorfilm in seinem Leben gesehen hat, weiß, was dann passiert.

Das Erwartbare gibt dem Zuschauer aber auch Halt. Der Geisterfilm, der in Deutschland ab 16 Jahren empfohlen wird, lebt von der Trennung zwischen Gut und Böse. Todbringende Dämonen auf der einen, lebende Menschen auf der anderen Seite. Amüsanter Moment: In dem Film tauchen auch zwei vermeintlich professionelle Geisterjäger auf. Einer der beiden – er wird von Regisseur Whannell gespielt – trägt ein Shirt mit dem Geist Casper, der Zeichentrickfigur aus den 1990ern. Die Geisterjäger sorgen für einige Lacher, bevor das Kreischen auf der Leinwand wieder alles übertönt.

(APA)

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