Insektensterben – Zahl der Insekten um 75 Prozent gesunken

Für einige sind sie nur lästig, für das Ökosystem ein wichtiger Baustein: Insekten. Langzeitstudien haben jetzt belegt, dass im Laufe der letzten 27 Jahren die Gesamtmasse der Insekten um mehr als 75 Prozent abgenommen hat.

Es sind dramatische Zahlen die Experten in Alarmstimmung versetzen, und sicherlich auch bei Laien ein ungutes Gefühl hinterlassen, denn die kleine Lebewesen spielen unter anderem auch bei der Bestäubung von Pflanzen, oder dem Abbau organischer Masse eine wichtige Rolle – und sind für viele Vogelarten Hauptnahrungsquelle.

Klimawandel nicht Schuld daran

Wissenschaftler können sich das Phänomen des Insektensterbens nicht genau erklären, allerdings habe der Klimawandel keine Schuld daran.

Überdüngung, Gülle und Pestizide

“Alles, was wir bis jetzt wissen, deutet darauf hin, dass Faktoren aus der Landwirtschaft eine entscheidende Rolle spielen. Und da kommen vor allem Überdüngung, Gülle und vor allem Pestizide in Frage”, erklärt Professor Johann-Wolfgang Wägele.

(Reuters)

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