Inflation: Flugtickets deutlich billiger, Preise fürs Wohnen und Essen steigen

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Besonders Nahrungsmittel und Wohnen wurde teurer.
Besonders Nahrungsmittel und Wohnen wurde teurer. - © APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER
Die Preissteigerung hat im April in Österreich 1,8 Prozent betragen, nach 1,9 Prozent im März ist die Inflation also leicht zurückgegangen.

Hauptverantwortlich für die geringe Inflation waren laut Statistik Austria billigere Flugtickets sowie ein schwächerer Preisauftrieb bei Zigaretten. Stärkster Preistreiber waren die Ausgaben für Wohnung, Wasser und Energie, auch Restaurants und Hotels wurden teurer.

Mieten und Nahrungsmittel wurden teurer

Die Wohnungsmieten stiegen im April 2018 um 3,9 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Fleisch wurde um 2,6 Prozent teurer, die Preise für Butter stiegen gar um 22,8 Prozent. Brot und Getreideerzeugnisse kosteten um 1,8 Prozent mehr. Die Gemüsepreise blieben unverändert, Obst wurde um 0,9 Prozent billiger. Die Ausgaben für Treibstoffe stiegen um 3,3 Prozent, hingegen wurden Flugtickets um 8,2 Prozent billiger.

Die Preise für Telefon- und Telefaxdienste gingen um 3,1 Prozent zurück, die Kosten für Mobiltelefone um 11,4 Prozent.

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Butter am stärksten gestiegen

Butter wurde um 22,8 Prozent teurer, Zeitungen schlugen mit 9,9 Prozent höheren Preisen zu Buche. Äpfel waren im April 2018 um 8,9 Prozent teurer als im April des Vorjahres. Frischmilch kostete um 4,3 Prozent mehr. Der Preis für eine Melange im Kaffeehaus und auch für ein Flaschenbier stieg um 3,2 Prozent. Erdäpfel wurden um 2,4 Prozent teurer.

Mineral- und Tafelwasser spiegelte mit 1,8 Prozent Preissteigerung genau die Gesamtinflation wider. Die Schinkensemmel wurde im April um 1,7 Prozent teurer (Gebäck und Schinken vom Schwein), Orangensaft und Tiefkühlpizza um je 1,4 Prozent. Vollmilchschokolade kostete um 0,8 Prozent mehr, Tomaten wurden um 10,1 Prozent billiger.

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