In einem Abstellraum in Wien lag hochgefährliches Kriegsmaterial

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Hochgefährliches Kriegsmaterial und Munition bei Wohnungsräumung sichergestellt
Hochgefährliches Kriegsmaterial und Munition bei Wohnungsräumung sichergestellt - © LPD Wien
Einen gefährlichen Fund machte am Mittwoch, den 9. März eine 59-jährige Frau, als sie die Verlassenschaft ihres verstorbenen Ehemannes entrümpeln wollte.

In einem – laut ihren Angaben – für sie jahrelang nicht zugänglichen Abstellraum fand sie Granaten und Munition. Die Sprengstoff-Spezialisten der Wiener Polizei stellten im Laufe mehrerer Stunden folgendes Kriegsmaterial sicher.

Kriiegsrelikte in Wohnung gefunden

Die gefährliche Sammlung fand die Witwe, als sie mit einem Bekannten einen Abstellraum öffnete. Diesen durfte sie zu Lebzeiten ihres Gatten nicht betreten, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Freitag gegenüber der APA. Den Schlüssel hatte sie nach dem Ableben ihres Ehemanns vom Notar erhalten. Bei dem über mehrere Stunden sichergestellten Kriegsmaterial handelte es sich laut Wiener Landespolizeidirektion um scharfe Waffen, die für die Beamten und die Anrainer des beim in der Gumpendorfer Straße gelegenen Fundorts eine potenzielle Gefahr darstellten.

Unter den angehäuften und unsachgemäß gelagerten Relikten waren etliche scharfe Patronen verschiedenster Kaliber, 14 Handgranaten verschiedener Bauart, zwei Werfergranaten, eine deutsche Panzerfaust sowie ein amerikanisches Panzerabwehrrohr und diverse andere verbotene Waffen sowie Munitionsbestände. Rund 70 Kilogramm Munitionshülsen wurden in dem Abstellraum ebenfalls sichergestellt.

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(Red./APA)

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