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Illegaler Welpenhandel in Wien-Donaustadt aufgeflogen

Die beiden konfiszierten Malteserwelpen
Die beiden konfiszierten Malteserwelpen ©VIER PFOTEN
Händler boten "Mini-Malteser": Zwei Mitarbeiterinnen der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" haben am Dienstag in Wien einen illegalen Welpenhandel auffliegen lassen. Zur einer vereinbarten Übergabe zweier Malteser kamen sie mit Polizei und Amtstierärztin.
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Die Welpen wurden konfisziert, die Verkäufer erwartet nach Angaben von “Vier Pfoten” ein Verfahren wegen illegalen öffentlichen Feilbietens von Tieren durch Private.

Straßen-Übergabe in Wien-Donaustadt

Angebahnt wurde das vermeintliche Geschäft nämlich über Inserate im Internet. Die Mitarbeiterinnen gaben sich gegenüber einem Händler in der Slowakei als Interessenten aus und schalteten die Behörden ein. Zur Übergabe auf offener Straße in Wien-Donaustadt seien die Partnerin des Händlers und deren erwachsene Tochter erschienen, sagte “Vier Pfoten”-Sprecherin Elisabeth Penz. Die jungen Malteser wurden in das Tierquartier gebracht, das neue Wiener Tierheim.

Illegaler Welpen-Handel: “Mini-Malteser” gibt es nicht

“Die beiden Welpen machten einen verschreckten und leicht lethargischen Eindruck, schienen aber auf den ersten Blick zumindest nicht schwer krank”, sagte Veronika Weissenböck aus dem Kampagnenteam der Organisation. Die Händler hatten für die Welpen jeweils einen slowakischen Impfpass und einen EU-Heimtierausweis mit. Ob es sich dabei um Fälschungen handelt, werde noch überprüft.

Die Welpen wurden nach Angaben von “Vier Pfoten” als “Mini-Malteser” beworben – eine Rasse, die es wie die ebenfalls gängigen Bezeichnungen “Micro-Chihuahua” oder “Teacup-Chihuahua” überhaupt nicht gibt und die der starken Nachfrage nach sehr kleinen Hunden entgegen kommen soll.

Warnisgnale für Hunde-Interessenten

Außerdem seien die Hunde auf den Fotos extrem verniedlicht dargestellt worden, mit bunten Maschen auf dem Kopf. “Kein seriöser Züchter würde seine Tiere so zur Schau stellen. Hier sollten beim Interessenten alle Alarmglocken schrillen”, warnte Weissenböck.

(apa/red)

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