Hypo-Schuldspruch für Klagenfurter Anwalt vom OGH aufgehoben

Eine neue Hauptverhandlung wurde angeordnet
Eine neue Hauptverhandlung wurde angeordnet - © APA
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat den Untreue-Schuldspruch im Hypo-Prozess gegen den Klagenfurter Anwalt Alexander Klaus aufgehoben. OGH-Sprecherin Alexandra Michel-Kwapinski bestätigte der APA einen Bericht der “Kronen Zeitung” vom Montag. Eine neue Hauptverhandlung am Landesgericht Klagenfurt wurde angeordnet.

Im Juli vergangenen Jahres wurde Klaus von einem Schöffensenat unter Vorsitz von Richter Oliver Kriz in Zusammenhang mit einem Hypo-Vorzugsaktiengeschäft aus dem Jahr 2006 der Beitragstäterschaft zur Untreue schuldig gesprochen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 79.000 Euro sowie einer bedingten Haftstrafe von zwölf Monaten.

“Der Schuldspruch wurde aufgehoben, weil Feststellungen zu einem unmittelbaren Vermögensschaden fehlen”, sagte Michel-Kwapinski. Außerdem seien Beweisergebnisse zur subjektiven Tatseite nicht berücksichtigt worden. Ein Freispruch zum ebenfalls verhandelten Vorwurf der Bilanzfälschung ist rechtskräftig.

(APA)

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