4. Oktober 2012 16:02; Akt.: 16.10.2012 18:37

Hunderte Strafzettel wegen fehlender Parkpickerl und Kurzparkscheine am ersten Straftag

Parkpickerl: Am ersten Straftag wurden hunderte Strafzettel ausgestellt. Parkpickerl: Am ersten Straftag wurden hunderte Strafzettel ausgestellt. - © Vienna.at/Sarah van den Berg
Seit dem 1. Oktober gilt das Wiener Parkpickerl auch im gesamten 15. Bezirk und den Teilen des 12., 14., 16. und 17. Bezirks. In den ersten drei Tagen gewährte man den Autofahrern eine Schonfrist. Gestraft wird seit Donnerstag – bis zum frühen Nachmittag wurden jedoch schon über 800 Strafzettel ausgestellt.

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Bis zum frühen Donnerstag Nachmittag hat es laut Parkpickerlkoordinator Leopold Bubak schon 875 sogenannte Beanstandungen (Strafzettel) gegeben: “Das ist eigentlich schon sehr viel und wird noch steigen”, sagte Bubak.

Hunderte Strafzettel wegen Parkpickerl-Ausweitung

Die meisten der Strafen hätte es bisher in Meidling gehagelt: “Dort haben wir bis am Nachmittag 320 Beanstandungen gehabt”, stellte Bubak fest. Er rechnete aber, dass bis zum Abend hin die Anzahl der ausgestellten Strafzettel (Organmandate) in der Höhe von je 36 Euro noch weiter steigen werde.

Park-an-ride-Anlagen bevorzugt

Gleichzeitig hätte die Auslastung in den Parkgaragen sowie in Park-and-ride-Anlagen deutlich zugenommen: Es gebe ungefähr ein Viertel mehr an Langzeitparkern, hieß es. Dieser Trend hätte sich laut Parkpickerlkoordinator allerdings bereits schon vor zwei Wochen abgezeichnet. In einigen Park-and-ride-Anlagen sei oft nur mehr schwer ein freier Platz zu finden, bestätigte Bubak.

Aufgrund des erwartbaren Ansturms auf das Parkpickerl hatten die Bezirksämter in den vergangenen Wochen längere Öffnungszeiten. Damit ist es ab nächster Woche wieder vorbei. Lediglich noch am Freitag, den 5. Oktober,  können Anträge noch bis 18.00 Uhr abgegeben werden. Ab kommenden Montag gelten wieder die normalen Öffnungszeiten, so Bubak.

alle Infos zum Parkpickerl und den Kurzparkzonen gibt es hier.

(APA/Red)



Kommentare 2
  1.  Das ganze System ist einfach nur absurd. Ich bin aus Deutschland und immer wieder aus beruflichen und familiären Gründen in Wien. Ein Parkpickerl bekomme ich nicht, obwohl meine Familie hier in Wien (Hauptwohnsitz) selbst kein Auto besitzt. Ummelden auf Wien kann ich mein Auto nicht, weil mein Hauptwohnsitz in Deutschland ist und niemand weiteres einen Führerschein besitzt. Einen Dauerparkplatz bekomme ich nicht mit der Begründung "für nur einen Monat machen wir sowas nicht". Parkscheine ausfüllen würde heißen ich bin hinterher blank und mein Auto darf ich alle zwei Stunden umparken. Nun steh ich an der neuen Donau und habe ene Monatskarte bei den Öffentlichen. Mir tut es auch leid, dass ich dort jetzt einen Monat lang einen Parkplatz blockiere - man was wäre ich sauer als Anwohner. Aber ich habe keine Alternative. Denn wie soll ich mein Auto nutzen, wenn es am anderen Ende der Stadt steht? Und ein Park+Ride-Parkplatz für 50€ plus einer Monatskarte für 50€ plus jede Fahrt einen Halbpreisfahrschein für meinen Hund - da sind schnell 200€ extra im Monat fällig und die habe ich nicht. Die einzige Alternative wäre: Ich pfeif auf meine Familie und gebe mein Geld lieber in Hamburg aus.
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  2. Kommentar von: barbara_kalloch Mitglied seit 09/2012 verfasste Kommentare kommentierte Artikel 04.10.2012 18:16
    und alle die strafen sind stolz darüber und stehen wahrscheinlich während dieser zeit selbst im halten und parken verboten oder in der kurzparkzone ohne parkschein ...
    das arbeitende Volk hat was anderes zu tun als die Stadt oder ihre Sheriffs zu finanzieren und mich kotzen die Strafzetteln (weil 5 min zu spät und die Person gelauert hat ) einfach nur an !!! haben diese Personen keine sinnvolle Aufgabe? ist schon schwierig genug in Wien zu parken ! und dann noch die Jollies welche neben dem Auto stehen und warten !
    danke !
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