Hot-Yoga im “Hotpod” Wien: Bis der Schweiß auf die Matte tropft

Von Lea Luna Holzinger
Schwitzen und entspannen im "Hotpod Yoga" in Wien.
Schwitzen und entspannen im "Hotpod Yoga" in Wien. - © Hotpod Yoga
In Sachen Yoga tauchen immer wieder neue Trends auf, die die Bewegungsform für weitere Zielgruppen interessant machen soll. In Wien-Margareten hat ein neues Hot Yoga-Studio eröffnet. Bei “Hotpod-Yoga” wird Flow-Yoga in Kokon-ähnlichen, aufblasbaren “Pods” bei 37 Grad betrieben. Wir haben die Yoga-Sauna getestet.

Der Pod ist ein aufblasbarer Raum im Raum. Der lilafarbene Kokon wird durch eine Öffnung betreten, die während der Stunde verschlossen wird. Im Inneren fühlt man sich wie in einer lilafarbenen Höhle. Lounge-Musik wabert durch den Kokon. Es ist dunkel und es ist heiß. Auf 37 Grad werden die Pods erhitzt. Durch die Hitze sollen die Muskeln schneller aufgewärmt und eine bessere Flexibilität erreicht werden. Der Pod bietet Platz für 20 Personen. Es wird also kuschelig im Inneren des Pods. Menschen mit klaustrophobischen Neigungen können da ein ungutes Gefühl bekommen.

Schwitzen im “Hotpod”-Studio in Wien

Anfangs wird die Hitze als nicht so schlimm empfunden. Die Yoga-Stunde beginnt mit einfachen Aufwärmübungen. Doch spätestens beim dritten “nach unten schauenden Hund” treten erste Schweißtropfen aus den Poren. Yogalehrerin Laura Kleiba stellt die Stunde in den Fokus der Arme. Da wird geplankt, gedehnt und der Körper verdreht, bis der Schweiß auf die Yoga-Matte tropft. Der Stil des “Hotpod”-Yogas ist vom Vinyasa Flow mit fließenden Sequenzen inspiriert. Die Klassen sind für Anfänger und leicht fortgeschrittene Yogis geeignet. Kleiba führt mit ruhiger Stimme durch die Stunde, zeigt jede Übung vor und geht auch durch den Raum, um die Ausführung zu überprüfen und auszubessern.

“Lebensechtes” Yoga im “Hotpod Vienna”

Bei dem Studio in Wien-Margareten handelt es sich um das erste “Hotpod” in Österreich. Insgesamt gibt es 35 Standorte in sieben Ländern. Ziel ist es, “lebensechtes” Yoga anzubieten. “Om” und “Namasté” sind in der Stunde nicht zu hören. Hot Yoga, wie es im “Hotpod” betrieben wird, ist nicht zu verwechseln mit Bikram Yoga. Bei Bikram Yoga handelt es sich um ein patentiertes Konzept, das von Bikram Choudhury entworfen wurde. Bei exakt 40 Grad werden 90 Minuten lang 26 Posen in der immer gleichen Reihenfolge durchgeführt. Hot Yoga hingegen kann verschiedene Stile, von Vinyasa Flow, über Power Yoga bis hin zu Yin Yoga beinhalten. Die Temperatur in Hot Yoga-Klassen variiert zwischen 32 und 40 Grad.

Anstrengung und Entspannung beim Hot Yoga

Die Hot Yoga-Klasse im “Hotpod Vienna” endet nach nicht ganz einer Stunde schwitzen und schnaufen mit ein paar Minuten Entspannung inklusive Schläfenmassage für jeden Teilnehmer von Yogalehrerin Kleiba. Bei Verlassen des Pods fühlt man sich einerseits entspannt und ist andererseits verwundert darüber, an welchen Stellen des Körpers überall Schweiß ausbrechen kann.

Informationen über “Hotpod Yoga” in Wien-Margareten

Was? Im “Hotpod Yoga”-Studio wird Hot Yoga bei 37 Grad betrieben. Die Klassen sind für Anfänger und Fortgeschrittene gedacht.

Wo? Das “Hotpod Yoga” befindet sich in Wien-Margareten, Margaretenstraße 70, Stiege 2/2, Wien.

Wann? Täglich finden zwei bis drei Yoga-Klassen statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Wie viel? Eine Einzelstunde im “Hotpod Yoga” kostet 14 Euro. Anmeldung und Bezahlung passieren über die Homepage von “Hotpod Yoga”.

(Red.)

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