Höhenflug der Santander Consumer Bank hält an

Höhenflug der Santander Consumer Bank hält an
© AP Photo/Manu Fernandez
Umsatz, Kundenverträge, Kreditvolumen und Spareinlagen kletterten auf ein neues Allzeithoch – der Höhenflug der Santander Consumer Bank´ging auch im neunten Jahr ihres Bestehens in Österreich ungebremst weiter.

„Seit unserem Markteinstieg 2009 konnten wir mit kontinuierlichem Wachstum den Umsatz nahezu verdreifachen“, zeigte sich Olaf Peter Poenisch, Vorsitzender der Geschäftsführung, anlässlich der Jahrespressekonferenz zufrieden. Der Jahresgewinn verringerte sich leicht um 3,8 Prozent, die Bank machte im vergangen Geschäftsjahr 32,7 Mio. Euro Profit.

Für den rückläufigen Jahresgewinn gibt es eine einfache Erklärung: Die Santander Consumer Bank hat als erstes österreichisches Finanzinstitut freiwillig per 1. April 2016 alle einmaligen Kreditvertragsgebühren in allen Produktsparten zur Gänze gestrichen. Das betraf die Bearbeitungs-, Lohnvormerkungsgebühr und die Erhebungsspesen bei Neuverträgen. „Diese Maßnahme kam unseren Kunden zugute“, betont Poenisch. Im Jahr 2016 gewährte die Bank über 750 Finanzierungen pro Banktag (inkl. Samstage) und ist damit die führende Spezialbank mit Schwerpunkt Konsumfinanzierung.

Das erfolgreiche Geschäftsjahr in Zahlen: Der Umsatz, sprich das Neugeschäft, legte um 13,5 Prozent auf 1,419 Mrd. Euro zu. Das Kreditvolumen wurde um 9,1 Prozent auf 1,938 Mrd. Euro gesteigert, die Spareinlagen wuchsen um 8,5 Prozent auf 1,111 Mrd. Euro. Die Anzahl der Kundenverträge stieg um 10,4 Prozent auf 430.122. Die Bank knackte damit erstmals die 400-Tausend-Marke. „Diese Zahlen untermauern, dass wir gut aufgestellt und unsere Produkte maßgeschneidert für den Markt sind“, so Poenisch. „Die Nachfrage nach Konsumkrediten ist aufgrund des niedrigen Zinsniveaus weiterhin hoch und im Gegensatz zu vielen Geschäften anderer Banken profitabel.“

Die Santander Consumer Bank ist Marktführer bei Teilzahlungsfinanzierungen über den Handel sowie der größte markenunabhängige Kfz- und Motorradfinanzierer des Landes. Die Bank kann in diesen beiden Bereichen auf ein starkes Partnernetzwerk bauen und arbeitet hier mit 1.173 Warenhändlern sowie 1.285 Auto- und Motorradhäusern zusammen. Im Teilzahlungsbereich erfolgt die Zusammenarbeit mit renommierten Händlerpartnern aus der Elektrobranche (z.B. Media Markt/Saturn, Apple, EP, Red Zac), mit Möbelhäusern (z.B. Kika/Leiner, Möbel Ludwig, Möbel Rutar) oder Baumärkten (z.B. Obi, Bauhaus, Hornbach). Im Kfz-Bereich zählen bekannte Auto- und Motorradmarken wie Volvo, Kia, Suzuki, Harley Davidson, Yamaha, KTM, Husqvarna und Faber (u.a. Vespa, Piaggio, Derbi etc.) zu den exklusiven Finanzierungspartnern.

„Unser Kostenbudget bewegt sich seit Jahren auf einem ähnlich hohen Level. Trotzdem haben wir es geschafft, jährlich zu wachsen“, sagt Poenisch. Er sieht Kostendisziplin als einen der Grundpfeiler der Unternehmenskultur und die Basis für den Erfolg der Bank. Im vergangen Jahr musste die Santander Consumer Bank 49 Cent ausgeben um einen Euro zu verdienen. „Wir sind mit dem Kosten-Ertrags-Verhältnis zufrieden. Auch wenn es im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Wegfalls der Kreditvertragsgebühren um ein paar Prozentpunkte gestiegen ist.“

Die Santander Consumer Bank beschäftigt in Österreich 400 Mitarbeiter und betreibt ein bundesweites Filialnetz mit insgesamt 30 Zweigstellen. Mit einer Eigenkapitalquote von 17,4 Prozent liegt die Bank, die der österreichischen Einlagensicherung der Banken und Bankiers unterliegt, im Branchenvergleich im Spitzenfeld.

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