Hitze im Tiergarten Schönbrunn: Tiere lieben kühle Duschen

Die Tiere im Tiergarten Schönbrunn haben ganz einfache Hitze-Tricks
Die Tiere im Tiergarten Schönbrunn haben ganz einfache Hitze-Tricks - © Daniel Zupanc
Die tierischen Bewohner im Tiergarten Schönbrunn haben ihre eigenen Methoden, um der Hitze zu entkommen: schattige Plätze aufsuchen, sich weniger bewegen und immer wieder abkühlen.

Falls es doch zu heiß wird, hilft aber auch bei den Tieren nur mehr eine kühle Dusche. Beim Thema Abkühlung hat die Seychellen-Riesenschildkröte namens Menschik eine ganz eigene Methode.

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“Obwohl diese Schildkröten Hitze gewöhnt sind, hat Menschik den Rasensprinkler für sich entdeckt. Eigentlich zum Beregnen des Grases in der Anlage gedacht, lässt sich die über 100 Jahre alte Schildkröte gerne das kühle Wasser auf den Panzer rieseln”, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter in einer Aussendung. Auf den Seychellen hat es mitunter 40 Grad. Da die Schildkröten ihre Körpertemperatur nicht regulieren können, ziehen sie sich an schattige Plätze unter Bäumen oder in Felsnischen zurück, um nicht zu überhitzen.

Hitze im Tiergarten

Auch den Afrikanischen Straußen kann die derzeitige Hitzewelle natürlich nichts anhaben. Dennoch schätzen es die imposanten Vögel, wenn die Tierpfleger den Wasserschlauch auspacken. Einmal am Tag ist Duschen angesagt. Und da lassen sich die vier Strauße, der Hahn Pipo und die Hennen Gina, Lolo und Beate, nicht lange bitten. Schratter erzählte: “Die vier Vögel stellen oder legen sich direkt in den Wasserstrahl und halten ganz still. Hin und wieder breiten sie genießerisch die Flügel aus.” Gleich nach dem Duschen nehmen sie dann noch ein Sandbad, um ihr Gefieder zu pflegen.

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“Wasser marsch” heißt es auch im Elefantenpark. Elefanten können weder schwitzen noch hecheln. Ihre großen Ohren dienen als natürliche Klimaanlage, über die sie Wärme abgeben. In Afrika heimisch, kommen die Elefanten natürlich mit weit höheren Temperaturen zurecht. “Die Dusche ist für die Elefanten nicht nur Abkühlung, sondern pflegt auch die empfindliche Haut der grauen Riesen”, sagte die Zoodirektorin. “Frisch geduscht zieht es die Herde schnurstracks in die Schlammsuhle. Der Schlamm am Körper wirkt wie eine Sonnencreme und schützt ihre Haut vor zu intensiver Sonneneinstrahlung.”

(APA/ Bilder: Daniel Zupanc)

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