Hinter den Kulissen des Eurovision Village: “Für alle etwas anbieten”

Von Sarah van den Berg
Caterina Hofirek arbeitet im Side Events-Team.
Caterina Hofirek arbeitet im Side Events-Team. - © VIENNA.at
Caterina Hofirek vom ORF ist beim Song Contest unter anderem für das Bühnenprogramm im Eurovision Village am Wiener Rathausplatz zuständig. Dort wird es neben dem Public Viewing zahlreiche Konzerte geben.

Als Teil des vierköpfigen Side Events-Teams betreut Caterina Hofirek das Eurovision Village am Rathausplatz, zusätzlich hat sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Carina Hirsch die Assistenz von Event Manager Pius Strobl übernommen. Sie kommt ursprünglich aus der Unterhaltungsabteilung und hat dort den Song Contest bereits arbeitstechnisch betreut. “Da wurde ich erstmals mit der Fernsehmacherseite des Events konfrontiert, vorher kannte ich nur die Fernsehzuschauerseite”, berichtet sie. Und die Macherseite ist deutlich umfangreicher, als die Zuschauerseite. Oft wird Caterina Hofirek gefragt, “ob’s eh nicht so stressig” sei. Dann kann sie nur lachen: “Ich habe gerne Stress – im positiven Sinn. Die Arbeit macht Spaß und ich bin sehr froh, dass ich es mache. Das ist ein ‘Once-In-A-Lifetime-Erlebnis’ und ich lasse mich nicht stressen.”

Als Assistentin von Pius Strobl arbeitet sie eng mit allen anderen Abteilungen zusammen: Tickets, Side Events, Presse, Delegations und Show. “Wir müssen immer genau wissen, auf welchem Stand alles Ressorts gerade sind.” Und auch zu externen Partnern wie Sponsoren, der Stadt Wien, der Wien Holding, der Stadthalle, WienTourismus und der Ottakringer Brauerei wird enger Kontakt gehalten. Ihre Arbeit besteht zu einem großen Teil aus Organisatorischem – Logistik und Sicherheit spielen eine große Rolle -, aber auch das Kreative kommt mit der Gestaltung des Programms für das Eurovision Village nicht zu kurz.

Buntes Programm im Eurovision Village

So soll das Eurovision Village aussehen. ORF / Agentur grasl&partner ©

Neben dem Public Viewing gibt es im Eurovision Village ein vielfältiges Programm: Verschiedene Künstler – darunter einige, die man aus dem österreichischen Vorentscheid kennt – geben Konzerte und es werden Filme gezeigt. Das Programm sei “eine runde Sache, die jeden abholt”, so Hofirek. Für das Eurovision Village am Wiener Rathausplatz wünscht sie sich, dass es ein Erfolg wird: Die Besucherzahlen sollen möglichst hoch sein, die Künstler zufrieden und das Gesamterlebnis eine “für alle nachhaltig positive Erinnerung”. Und: “Wir werden ein Programm abliefern, das für alle Besuchergruppen etwas zu bieten hat.”

Den Finalabend wird sie aber vermutlich nicht im Village, sondern in der Stadthalle verbringen.

“Building Bridges in alle Richtungen”

Das Song Contest-Motto passe sehr gut zu ihrer Arbeit: “Wir haben uns dieses Motto zum Credo gemacht und bei allen Side Events berücksichtigt: Wir haben Brücken in alle Richtungen geschlagen”, so Caterina Hofirek. “In jeder Aktion, die wir setzen, wollen wir Brücken schlagen und auch Dinge miteinander verbinden – vor allem Dinge, die man auf den ersten Blick so scheinen als könnte man sie vielleicht gar nicht verbinden kann., wie zum Beispiel die Brücke von der Musik zur bildenden Kust, wie wir es bei unserem EuroArt Projekt im MQ umsetzen.”

Mehr Infos zum Eurovision Song Contest finden Sie im Themen-Special.
(SVA)

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