Hinter den Kulissen des EuroClubs: “Ein Ort, wo gefeiert wird”

Von Sarah van den Berg
Ruth Kienast betreut unter anderem den Euro Club.
Ruth Kienast betreut unter anderem den Euro Club. - © VIENNA.at
Ruth Kienast arbeitet im ESC-Event-Team von Pius Strobl und ist unter anderem für das Programm im EuroClub verantwortlich. Für die Journalisten, Künstler und Delegierten der 40 Teilnehmerländer wird diese Location in der Song Contest-Woche der Party-Hotspot Nummer Eins sein.

Das Side Events-Team des Song Contests organisiert alle Veranstaltungen rund um den ESC, die nicht direkt mit der Show in der Wiener Stadthalle in Verbindung stehen. Ruth Kienast betreut neben dem EuroClub auch noch die „Trips for Free“, ein gemeinsam mit WienTourismus organisiertes Ausflugs- und Kulturprogramm für Delegationen und akkreditierte Journalisten, sowie die Matinee in der Staatsoper. Musik sei ihre Leidenschaft, erzählt sie, und das merkt man, wenn sie über das geplante Programm im EuroClub spricht.

Was passiert im EuroClub?

Die Ottakringer Brauerei ist eine der wichtigsten ESC-Locations.ORF/Ottakringer Brauerei

Der EuroClub ist eine der  drei offiziellen ESC-Locations in Wien. Dort treffen sich am Abend die Künstler und Delegierten, Journalisten und akkreditierten Fans. Zutritt hat aber nur, wer eine Akkreditierung beantragt und bekommen hat. „Der EuroClub ist ein Ort, wo gefeiert wird“, so Ruth Kienast. Außerdem wird es einige musikalische Highlights geben, viele der heurigen ESC-Teilnehmer treten dort auf. Im Konzept des Clubs steckt viel Liebe zum Detail: Die verschiedenen Floors beispielsweise sind nach ESC-Siegertiteln der vergangenen Jahre benannt worden.

Während der Planung des Programms sind viele Leute auf sie zugekommen. Sie alle hatten nur ein Anliegen: „Ich kenne eine super Band. Können die nicht im EuroClub oder im Eurovision Village auftreten?“ Dort werden aber vorwiegend ESC-Teilnehmer auftreten, bzw. gibt es die EuroClub-Band, die live an mehreren Tagen die besten Song Contest Hits performen wird. „Künstler aus unterschiedlichen Ländern können die Bühne teilen – da wird das Motto ‚Building Bridges‘ sozusagen musikalisch umgesetzt.“

„Mein Leben dreht sich um den Song Contest“

Live-Acts organisieren und Veranstaltungen planen – das hört sich vermutlich lässiger und entspannter an, als es tatsächlich ist. „Im Moment ist der ESC Hauptthema, mein ganzes Leben dreht sich um den Song Contest“, berichtet die Event-Planerin. Sie verbringt viel Zeit am Telefon, checkt ständig ihre Mails. „Es gilt die Kontrolle und den Überblick zu bewahren“, meint sie lachend. Besonders stressig für sie und ihre Kollegen wird der 17. Mai: An diesem Tag findet die Matinee in der Staatsoper statt, Conchita Wurst und The Makemakes treten bei der Eröffnung des EuroClubs auf und die offizielle Opening Ceremony geht am Rathausplatz über die Bühne.

Den Song Contest verfolgt sie schon seit Jahren: „Ich war schon als Kind ein Fan, der Song Contest war immer ein Highlight, ein großes Event. Umso schöner ist es, dass ich heuer im Hintergrund mitarbeiten darf.“

Eine Verbindung durch die Musik

Eigentlich ist Ruth Kienast im ORF-Landesstudio Wien verantwortlich für Kooperationen und Eventmarketing. Sie findet, dass Musik ein guter Brückenbauer ist. Insbesondere die Matinee in der Staatsoper, die unter dem Motto „Pop meets Opera“ veranstaltet wird, sei dafür ein gutes Beispiel. „Es entsteht eine Verbindung durch die Musik“, sagt sie und freut sich besonders darüber, dass sowohl im EuroClub als auch im Eurovision Village viele österreichische Bands auftreten.(SVA)

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