Hinter den Kulissen der Volunteer-Betreuung: “Es geht um die Show”

Von Sarah van den Berg
Ferdinand Kofler ist beim ESC als Volunteer dabei.
Ferdinand Kofler ist beim ESC als Volunteer dabei. - © VIENNA.at/ Sarah van den Berg
Ferdinand Kofler ist einer von zehn freiwilligen Helfern, die zum sogenannten „A-Team“ gehören, das die interne Koordination der rund 800 Volunteers beim Eurovision Song Contest unterstützt.

Wann immer der Teamleader der betroffenen Volunteers nicht mehr alleine weiterweiß, wird das A-Team gerufen. Zu diesem gehört auch der Musikstudent Ferdinand Kofler. Das Team ist das Verbindungsglied zum Volunteers Management des ORF und besteht aus zehn Personen.

Dass er als freiwilliger Helfer beim Song Contest dabei ist, hat er in seinem Bekanntenkreis bislang gar nicht groß erzählt, denn er geht davon aus, dass er ansonsten häufig nach Tickets gefragt wird. Und diese kann er, auch wenn er näher als manch anderer am ESC ist, nicht beschaffen.

Volunteers ORF/Hans Leitner ©

Der Song Contest als einmalige Chance

Am 8. Mai beginnt Ferdinand Kofler mit seiner Teilnahme. Besonders freut er sich auf die Euphorie und Stimmung in der Stadt während des Song Contests. Er geht davon aus, dass er als Volunteer viele neue Leute kennenlernen wird und viele unschätzbare Eindrücke gewinnt. Den Song Contest bezeichnet der Student, der seinen Master in Musikmanagement macht, als „einmalige Chance“. Das Motto „Building Bridges“ hält er für sehr passend, denn die Veranstaltung stehe dafür, Brücken zu bilden, in Europa näher zusammenzurücken und auch zusammen zu wachsen.

Wo trifft man ihn am Finalabend? „Prinzipiell überall, wo etwas los sein wird“, meint er lachend, weiß aber noch nicht, bei welcher ESC-Location er sich letztendlich befinden wird.

„Es geht nicht in erster Linie um die Musik“

„Beim Song Contest geht es nicht in erster Linie um die Musik, sondern um die Show“, meint Ferdinand Kofler, aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Ländern sei wichtig. Eine Prognose abgeben oder seinen Favoriten nennen will er aber nicht. Nur so viel lässt er sich entlocken: „Das musikalische Talent ist nur die Hälfte.“ (SVA)

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