“Heimvorteil-Tour” der FPÖ zur Burgenland-Wahl

Familie und Sicherheit sind die Hauptthemen beim Wahlkampf der FPÖ Burgenland.
Familie und Sicherheit sind die Hauptthemen beim Wahlkampf der FPÖ Burgenland. - © APA
Am 1. Mai startet die FPÖ Burgenland mit ihrem Wahlkampf inkl. “Heimvorteiltour” zur Landtagswahl im Burgenland.

Der Wahlkampfauftakt finden in Rohrbach statt, danach sind sieben weitere Stationen geplant, wie Parteiobmann Johann Tschürtz ankündigte. Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache ist an zwei Tagen – am 26. April und am 27. Mai – mit dabei.

“Sicherheit, Heimat und Familie” im Fokus des Wahlkampfes

Die Freiheitlichen wollen “Sicherheit, Heimat und Familie” in den Vordergrund stellen, sagte Tschürtz. Der “Heimvorteil” bestehe für ihn zum Beispiel in der Forderung nach einem Kindergeld, das “über der Mindestsicherung” liegen soll, erklärte der Landesparteiobmann. Heimvorteil müsse “darin liegen, dass unsere eigenen Bürger bevorteilt sind”. Außerdem sollten “burgenländische Arbeitsplätze für Burgenländer geschaffen werden”. Und schließlich würde es “nur mit der FPÖ mehr Sicherheit geben”.

Strache unterstützt FPÖ Burgenland

Bundesparteiobmann Strache kommt am 26. April zu einer “Besuchs-Tour” ins Burgenland. Für Spitzenkandidat Tschürtz soll bis zur Wahl bei zwölf Kundgebungen quer durchs ganze Land geworben werden. Am 18. April will man bei einem Kandidatentreffen in Großhöflein die genaue Tourplanung bekannt geben.

Dabei werden auch die sieben Wahlkampftrosse in Form von Pkw mit Beklebung und Lautsprecheranlagen präsentiert, schilderte Tschürtz. Die Kandidaten erhalten bei dem Treffen das Wahlkampfmaterial. Auch die “Einsatzpläne” für den Spitzenkandidaten und das Hausbesuchsprogramm sollen dann feststehen.

Schlusskundgebung vor der Landtagwahl am 27. Mai 2015

Im Finale ist der Bundesparteiobmann wieder mit dabei: Am 27. Mai findet am Vormittag in Oberwart eine Schlusskundgebung mit Tschürtz und Strache statt. Dann begibt sich der Tross in den Landesnorden, wo beide am Nachmittag in der Eisenstädter Fußgängerzone an einer weiteren Schlussveranstaltung teilnehmen.

Im Wahlkampf will Tschürtz auch für sein Modell einer “Gemeindewache” werben. Dadurch könnten in den Kommunen rund 800 Arbeitsplätze entstehen, rechnet der FPÖ-Politiker. Was die Kosten betrifft – geschätzte 25 Millionen Euro –  – so hoffe er auf die Möglichkeit eines EU-Förderprojektes mit Kofinanzierung.

(APA/Red)

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