Hautnah bei den Athleten: Tinder-Nutzer “swipen” sich ins Olympische Dorf

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Anderson, Brzygalova und Bouard.
Anderson, Brzygalova und Bouard. - © APA/Instagram
Einen Anstieg von 1.850 Prozent an Nutzern verzeichnet die Onlinedating-Plattform Tinder derzeit in Pyeongchang. Möglich macht dies die Funktion “Passporting”, mit dem sich Nutzer hierzulande kurzerhand virtuell nach Südkorea versetzen, um ein “Like” von einem der Athleten zu ergattern.

Die Dating-App Tinder scheint bei den Sportlern während der Winterspiele in Pyeongchang hoch im Kurs zu stehen. Nicht wenige Teilnehmer sollen auf Tinder ihr Glück (ver-)suchen. Ob sie sich ihr Profil dabei extra erstellt oder das alte nur nicht gelöscht haben – geschenkt. 110.000 Kondome haben die Olympia-Organisatoren alleine im Athletendorf verteilt – ein Rekord bei Winterspielen.

Neuer Sport: Athleten matchen

Nun nutzen aber auch Tinder-User hierzulande die Möglichkeit, quasi hautnah bei den begehrten Athleten und Athletinnen zu sein. Möglich macht dies die Funktion “Passporting”, die mit Plus- oder Gold-Account den Aufenthaltsort des Nutzers ändern lässt. So ließe sich zum Beispiel schon vor dem Urlaub ein heißer Flirt vor Ort finden.

Die Bewohner des Olympischen Dorfes haben einen Gratiszugang zu Tinder Gold erhalten – und laut der Plattform gäbe es eine erstaunlich hohe Zahl an “Matches” in Pyeongchang. Vor allem Nutzer aus den USA, Schweden und Großbritannien “beamen” sich virtuell nach Südkorea.

Die Länder-Hitliste:

  1. USA
  2. Schweden
  3. Grossbritannien
  4. Kanada
  5. Schweiz
  6. Deutschland
  7. Frankreich
  8. Australien
  9. Niederlande
  10. Argentinien
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