Hausverbot für Flüchtlinge in Hallenbad in NÖ: Statement vom Florian-Berndl-Bad

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Im Florian Berndl Bad im Bezirk Korneuburg erhielten Asylwerber Hausverbot - was genau dahintersteckt, hat das Hallenbad in einer Stellungnahme erläutert
Im Florian Berndl Bad im Bezirk Korneuburg erhielten Asylwerber Hausverbot - was genau dahintersteckt, hat das Hallenbad in einer Stellungnahme erläutert - © APA (Sujet)
Nach dem Vorfall im Florian Berndl Bad in Bisamberg im Bezirk Korneuburg, bei dem mehrere Asylwerber gegen die Hausordnung verstießen, woraufhin ein Hausverbot verhängt wurde, meldeten sich nun die Betreiber des Bades zu dem Vorfall zu Wort.

In einem an VIENNA.at übermittelten Statement nahmen die Eigentümervertreter und der Geschäftsführung des Florian Berndl Bads zu den Vorfällen Stellung, die zu dem Hausverbot für die Flüchtlinge in dem Hallenbad geführt hatten. Anbei die Stellungnahme im Wortlaut.

Hausverbot für Flüchtlinge: Statement des Hallenbads

“Im Florian Berndl Bad ist es vor Kurzem zu einem Vorfall gekommen, wo sich Asylwerber, die den regulären Eintrittspreis entrichtet hatten, explizit nicht an die allgemein gültigen Baderegeln gehalten haben, und andere Badegäste dadurch belästigt wurden. Da den daraus folgenden Anweisungen des Personals ebenfalls nicht Folge geleistet wurde, wurde zur Klärung des Vorfalls die Polizei zur Unterstützung angefordert.

Als Konsequenz aus diesem Vorfall – und zum Schutz aller anderen Bade- und Saunagäste wurde von den beiden Eigentümervertretern, Bgm. Christian Gepp und Bgm. Dr. Günter Trettenhahn, umgehend eine neue Regelung in Kraft gesetzt: bis auf weiteres dürfen Asylwerber – insbesondere bei sprachlichen Defiziten – nur in Begleitung Ihrer Betreuer die Einrichtungen des Florian Berndl Bades nutzen. Die betreuenden Firmen in den Asyleinrichtungen wurden darüber ebenfalls umgehend in Kenntnis gesetzt.”

Statement der Bürgermeister von Korneuburg

“‘Die Privatsphäre und Sicherheit unserer Gäste, sowie deren Wohlbefinden muss immer an oberster Stelle unserer Überlegungen stehen.’ so beide Bürgermeister unisono. Für die bereits namhaft gemachten, in den Vorfall involvierten, Personen wurde ein generelles Betretungsverbot ausgesprochen,” hieß es in dem Statement weiters.

>>Nach Flüchtlings-Hausverbot in Hallenbad: SJ NÖ fordert Männerverbot

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