Hauspreise stiegen 2017 in Österreich um 4,9 Prozent

Die Hauspreise in Österreich sind im zweiten Quartal des Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 4,9 Prozent gestiegen. Wie aus Daten von Eurostat vom Mittwoch hervorgeht, erhöhten sich die Hauspreise, gemessen am Hauspreisindex (HPI), in der EU um 4,4 Prozent. Die Eurozone kam auf ein Plus von 3,8 Prozent.

Am stärksten war der Preisanstieg in Tschechien (13,8 Prozent), Irland (10,6 Prozent) und Litauen (10,2 Prozent). Teuerungen gab es in fast allen EU-Staaten, ausgenommen Italien, wo die Häuser um 0,2 Prozent billiger wurden. Die geringsten Anstiege verzeichneten Finnland (1,5 Prozent) sowie Frankreich und Belgien (je 3,5 Prozent).

Im Vergleich des ersten Quartals 2017 zum zweiten Quartal des Jahres stiegen die Hauspreise in Österreich um 2,4 Prozent. Die EU kam auf ein Plus von 1,8 Prozent, die Eurozone auf einen Zuwachs von 1,5 Prozent. In diesem Zeitraum stiegen die Hauspreise am stärksten in der Slowakei (5,6 Prozent). Rückgänge gab es in Ungarn (-1,5 Prozent) und Belgien (-0,7 Prozent).

(APA)

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