Hart! Holzpenis auf knapp 1893 Metern

Der Hölzerne Penis am Ötscher sorgt für Rätselraten.
Der Hölzerne Penis am Ötscher sorgt für Rätselraten. - © Marika Roth
Skurriler Marketing-Gag oder originelle Kunstaktion? Ein rund ein Meter hoher hölzerner Penis auf dem Weg zum Gipfel des niederösterreichischen Ötscher sorgt derzeit österreichweit für Rätselraten. Was es mit dem Gipfelkreuz der etwas anderen Art auf sich hat, ist derzeit noch unklar.

In Vorarlberg hatte man mit Anotony Gormleys Kunstprojekt “Horizon Field” von 2010 bis 2012 100 nackte Eisenmänner in der Berglandschaft, in Niederösterreich ging man einen Schritt weiter: Unbekannte Künstler platzierten einen erigierten Riesen-Holzpenis rund zehn Gehminuten unter dem Gipfelkreuz des 1.893 Meter hohen Ötscher.

Ungewöhnliche Entdeckung

Entdeckt wurde das beste Stück von Fotografin und Bergsteigerin Marika Roth, die daraufhin am Donnerstag einen Post auf ihrer Facebook-Seite “Marika’s Berg und Naturerlebnisse” online stellte. Dort bloggt sie regelmäßig über ihre Wandertouren, dieser Anblick war aber selbst für sie als routinierte Bergsteigerin ein außergewöhnlicher Anblick: “Ich fand es eine willkommene Abwechslung zu meinen normalen Wanderungen”, meint sie auf Anfrage von vol.at. Der Post verbreitete sich jedenfalls schnell innerhalb der österreichischen Facebook-Community, die nun darüber rätselt, wie das hölzerne Glied auf den Berg kam.

Penisskulptur bleibt vorerst

Auch die Betreiber der Ötscherlift-Gesellschaft sind im Unklaren. Wer die verruchte Skulptur dort “hochgebracht” hat und seit wann sie am Ötscher steht, weiß man laut Ötscherlift-Geschäftsführer Andreas Buder nicht. Das Vorkommnis wird dort mit Humor genommen, wie ein veröffentlichter Facebook-Post der Liftgesellschaft zeigt. Trotzdem wurde auf die sachgemäße Sicherung des Objekts geachtet: “Wir haben nichts gegen die Aktion. Die Skulptur dürfte gut gesichert sein, wann sie aufgestellt wurde wissen wir nicht.” Man recherchiere gerade die Hintergründe wird er auf kurier.at zitiert. Der Phallus wird wohl somit – wortwörtlich – stehenbleiben. Fest steht jedenfalls auch, dass die Skulptur wohl weiterhin für Aufsehen sorgen wird.

(Red.)

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